Plötzlich war kein Durchkommen mehr! In der Halloween-Nacht musste die Polizei einen Bereich der Salzburger Innenstadt vorübergehend abriegeln. Grund dafür waren Zwischenfälle mit Böllern rund um den Hanuschplatz. Zahlreiche Polizeieinheiten rückten an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Am Samstag gegen 22 Uhr kam es im Bereich des Hanuschplatzes zu mehreren Vorfällen mit gezündeten Böllern. Die Polizei reagierte mit einem größeren Aufgebot und nahm eine Personengruppe genauer unter die Lupe.
Während des Einsatzes wurde der Abschnitt zwischen dem Hanuschplatz und der Staatsbrücke kurzfristig für den Verkehr gesperrt. Die Beamten kontrollierten die angetroffene Gruppe und erstatteten Anzeigen.
Trotz des Polizeiaufgebots gab es laut den Einsatzkräften keine größeren Ausschreitungen. Insgesamt sei die Halloween-Nacht in Salzburg weitgehend ruhig geblieben.
"Dass Jugendliche Böller schießen, sich treffen und Halloween feiern, haben wir jedes Jahr. Es gab aber keine größeren Gruppen, die gegen die Polizei vorgegangen wären", erklärte eine Polizeisprecherin gegenüber SALZBURG24.
Von regelrechten Krawallen könne daher keine Rede sein.
Auch die im Vorfeld über soziale Netzwerke angekündigten Protestaktionen der sogenannten Gen Z fanden in Salzburg nicht statt. Für Samstag um 14 Uhr waren Versammlungen angekündigt gewesen, diese kamen allerdings nicht zustande.
Anders verlief der Abend in Deutschland. Dort fielen die Proteste in mehreren Städten deutlich größer aus. Unter anderem in Berlin und Frankfurt musste die Polizei einschreiten.
In Salzburg blieb es hingegen bei einzelnen Zwischenfällen rund um Halloween. Nach der vorübergehenden Sperre konnte der Polizeieinsatz in der Innenstadt wieder beendet werden.