Ein Flugzeug der Austrian Airlines ist am Sonntag nach einer Bombendrohung außerplanmäßig in Sofia in Bulgarien gelandet. Die Maschine war von Tel Aviv nach Wien unterwegs, als die Drohung bekannt wurde. Daraufhin wurde der Flug umgeleitet.
Die Behörden untersuchen die Maschine. Ob tatsächlich ein Sprengsatz an Bord war, ist bisher nicht bestätigt. Laut israelischen Medienberichten soll die Airline einen Hinweis aus Österreich erhalten haben, dass sich ein verdächtiger Gegenstand an Bord befinde.
Wie die israelische Zeitung "Jerusalem Post" unter Berufung auf den öffentlich-rechtlichen Sender KAN News berichtet, wurde die Sicherheitsmaßnahme am Sonntagabend bekannt. Auch das israelische Nachrichtenportal Ynet berichtete über den Vorfall.
Nach der Landung wird das Flugzeug nach den geltenden Sicherheitsverfahren überprüft. Ob sich tatsächlich ein Sprengsatz an Bord befand, ist bislang unklar. Eine Bestätigung für einen tatsächlichen Sprengstofffund lag zunächst nicht vor.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Drohungen gegen Flugzeuge mit Bezug zu Israel ein. Laut "Jerusalem Post" waren in der Vorwoche auch zwei Delta-Flüge von Bombendrohungen betroffen. Diese stellten sich dem Bericht zufolge als Fehlalarme heraus.
Weitere Details zu den Hintergründen der aktuellen Drohung und zum Ergebnis der Untersuchung in Sofia waren zunächst nicht bekannt.