Normalerweise ist Jens "Knossi" Knossalla (40) kaum zu bremsen. Der selbst ernannte König des Internets sorgt mit seinen Livestreams regelmäßig für Unterhaltung. Doch nach dem plötzlichen Tod seines engen Freundes Adam Wolke, besser bekannt als SkylineTV, ist für den Entertainer nichts mehr wie zuvor.
In einem emotionalen Stream kämpfte Knossi bereits mit den Tränen, als er von den letzten Stunden seines Freundes erzählte. Nun zieht er Konsequenzen.
"Ich muss jetzt erstmal bisschen eine kleine Pause machen", erklärt der 40-Jährige.
Wie schwer ihm der Verlust tatsächlich fällt, macht Knossi in seiner Ansprache deutlich.
Er habe zunächst geglaubt, dass es ihm inzwischen wieder besser gehe. Doch dann musste er feststellen, dass die Trauer noch längst nicht verarbeitet ist.
Schließlich hätten er und Adam über Jahre hinweg unzählige Abenteuer miteinander erlebt. Allein 2026 reisten die beiden gemeinsam nach Lappland, Südafrika, Panama und Las Vegas.
Noch immer falle es Knossi schwer, den Tod seines Freundes wirklich zu begreifen. Wie lange er sich aus dem Streaming-Alltag zurückziehen möchte, lässt der Entertainer offen.
Gleichzeitig hat Knossi bereits eine Idee, wie er seinem Freund ein bleibendes Andenken schaffen könnte.
Er wünscht sich ein Video mit den schönsten gemeinsamen Momenten. Darin sollen die zahlreichen Reisen, Erlebnisse und Erinnerungen an Adam noch einmal zusammengetragen werden.
Doch es soll nicht nur ein emotionaler Rückblick werden.
Knossi schlägt vor, die Einnahmen aus dem Video an eine Einrichtung zu spenden, die sich mit Hirnforschung beschäftigt.
Ein konkreter Empfänger steht bislang nicht fest. Auch wann das Video erscheinen könnte, ist noch offen.
Der Tod von Adam hinterlässt allerdings nicht nur persönlich eine riesige Lücke.
SkylineTV war bei vielen großen Streaming-Projekten eine wichtige Figur hinter den Kulissen. Knossi erklärt, dass sein Freund einen Großteil der Organisation übernahm.
Ob und wie die gemeinsamen Reisen künftig fortgesetzt werden können, weiß der Streamer deshalb selbst noch nicht.
Er würde sich freuen, wenn weitere Projekte mit den bisherigen Wegbegleitern möglich wären. Ob sich das tatsächlich umsetzen lässt, müsse sich aber erst zeigen.