Die aktuelle Hitzewelle bestimmt die Schlagzeilen in Österreich. Aktuell heißt es für alle: Durchhalten, denn der Höhepunkt steht erst am Wochenende bevor. Da wird die Hitzebelastung "extrem", wie auch die ZIB2 Mittwochnacht betont: "Samstag verbreitet 37 Grad, in Ostösterreich bis zu 39 Grad", heißt es in der Wettervorschau. Anchorman Armin Wolf kommentierte das sichtlich wenig begeistert: "Braucht. Kein. Mensch!"
Dabei wird der Sonntag noch einmal ein Eck heißer. Die GeoSphere Austria hat bereits für den Osten die höchste Hitzewarnstufe ausgegeben, denn nicht nur könnte der bundesweite Allzeitrekord (40,5 Grad) fallen, auch die Nächte bleiben warm – eine gefährliche Mischung.
Das "Weltjournal" im Anschluss an die ZIB2 widmete sich dem Massentourismus und der (Hotel-)Baumafia, die Natur und Einwohner griechischen Trauminseln Santorin und Mykonos enorm zusetzen. Trotz dieser Schattenseiten, wäre das "vielleicht eine Reise über das Wochenende wert", scherzte Wolf. Auf beiden Inseln werden maximal kühle 25 Grad erreicht.
Der Freitag bringt laut Prognose von UWZ-Meteorologe Nikolas Zimmermann verbreitet strahlend sonniges Wetter. Tagsüber bilden sich im Bergland ein paar harmlose Quellwolken. Isolierte Hitzegewitter gibt es am ehesten am Alpenhauptkamm, meist bleibt aber auch dort trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen, dazu wird es mit 32 bis 37, lokal 38 Grad extrem heiß.
Der Samstag verläuft häufig strahlend sonnig, lediglich im westlichen Bergland bilden sich ab Mittag Quellwolken und in weiterer Folge vom Tiroler Alpenhauptkamm ausgehend lokale Hitzegewitter. Sehr verbreitet sind diese immer noch nicht, fallen aber kräftig aus. Im Osten weht schwacher bis mäßiger Südostwind und vor allem dort wird es noch etwas heißer, die Temperaturen klettern auf 33 bis 39 Grad.
Am Sonntag hält das ungetrübt sonnige Wetter im Osten und Südosten an, im Westen ziehen Schleierwolken durch. Im Laufe des Tages nimmt von Vorarlberg bis ins Waldviertel sowie im zentralen Bergland die Gewitterneigung markant zu, dabei besteht Unwettergefahr mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Abseits davon weht mäßiger bis lebhafter Südwest-, im Osten Südostwind. Mit 31 bis 40 Grad – die GeoSphere Austria sieht sogar 41 Grad möglich – erreicht die Hitze im Osten ihren Höhepunkt.
Die Hitze beginnt sich von Westen weg langsam abzuschwächen. Am Montag ziehen von Vorarlberg bis ins Innviertel in der Früh vereinzelt Schauer und Gewitter durch, welche sich zunächst an der Alpennordseite ostwärts ausbreiten.
Am Nachmittag und Abend kommen sie regional auch auf den zuvor lange sonnigen Osten und Süden über, dabei besteht erhebliche Unwettergefahr. Mit den Gewittern frischt kräftiger Westwind mit Sturmböen auf. In der Westhälfte kühlt es mit 22 bis 30 Grad allmählich ab, während es im Osten und Südosten mit bis zu 39 Grad noch heiß bleibt.