Die schweren Vorwürfe gegen Thomas Markle sorgen international für Schlagzeilen. Der Vater von Herzogin Meghan (45) steht im Verdacht, Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs besessen zu haben. Die philippinischen Behörden ermitteln. Markle selbst weist sämtliche Anschuldigungen entschieden zurück.
Doch jetzt rückt auch die britische Polizei in den Mittelpunkt. Denn Meghan behauptet, bereits vor acht Jahren von schwerwiegenden Vorwürfen gegen ihren Vater erfahren zu haben.
In einer Stellungnahme erklärte die Ehefrau von Prinz Harry, dass im Jahr ihrer Hochzeit ein Brief an die Londoner Metropolitan Police und deren königliche Schutzabteilung geschickt worden sei.
Darin hätten sich laut Meghan beunruhigende Anschuldigungen gegen ihren Vater befunden. Das Schreiben sei anschließend an sie weitergegeben worden. Außerdem habe man ihr versichert, dass die Vorwürfe untersucht würden.
Die Herzogin erklärte auch, weshalb sie ihren Vater seit Jahren von ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) fernhält: Sie habe die beiden schützen wollen.
Brisant ist allerdings die Reaktion der Metropolitan Police.
Wie unter anderem "The Independent" und Sky News berichten, hat die Londoner Polizei Thomas Markle weder damals noch aktuell selbst wegen dieser Vorwürfe untersucht.
Stattdessen laufen nun interne Nachforschungen. Dabei soll geklärt werden, ob Beamte der königlichen Schutzabteilung tatsächlich an der Weitergabe des Briefes an Meghan beteiligt waren.
Laut der britischen "Sun" liegt der Zeitung inzwischen eine Kopie eines Schreibens aus dem Jahr 2018 vor. Darin sollen bereits schwerwiegende Anschuldigungen gegen Thomas Markle erhoben worden sein.
Ob die damaligen Vorwürfe mit den aktuellen Ermittlungen zusammenhängen und welche Schritte die Behörden seinerzeit unternommen haben, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Ausgelöst wurde der aktuelle Fall durch Aussagen von Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. Dieser behauptet, in einem früheren Haus seines Vaters auf den Philippinen umfangreiches Material mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs gefunden zu haben.
Die philippinischen Behörden bestätigten inzwischen entsprechende Ermittlungen. Auch das FBI ist über den Fall informiert und hat Unterstützung angeboten.
Thomas Markle Senior bestreitet die Vorwürfe vehement. Gegen ihn liegt bislang keine öffentlich bestätigte Verurteilung oder Anklage in diesem Zusammenhang vor.
Für Meghan wirft die Affäre nun eine zusätzliche Frage auf: Was geschah tatsächlich mit den Warnungen, von denen sie bereits 2018 erfahren haben will?