Herzogin Meghan äußert sich zu den schweren Vorwürfen gegen ihren Vater Thomas Markle. Nachdem im Haus des 81-Jährigen mutmaßliches Missbrauchsmaterial von Kindern entdeckt worden sein soll, meldet sich die Frau von Prinz Harry mit deutlichen Worten zu Wort. Gegenüber der britischen "Sun" erklärte sie: "Ich bin zutiefst erschüttert über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind, und meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde."
Bereits 2018 habe sie von Anschuldigungen gegen ihren Vater erfahren, nachdem ihr ein Schreiben an die Metropolitan Police und den Personenschutzdienst des Königshauses zugespielt worden sei. Damals habe man ihr versichert, dass die Vorwürfe untersucht würden.
Auslöser der aktuellen Ermittlungen war ein Fund von Meghans Halbbruder Thomas Jr. Dieser entdeckte am Freitag vier große Kisten mit "Hunderten, wenn nicht Tausenden" Bildern, die Kindesmissbrauch darstellen sollen, und schaltete die Polizei ein.
Thomas Markle Sr. bestreitet die Vorwürfe über seine Tochter Samantha, die ihren Bruder öffentlich scharf kritisiert hat. Laut der britischen "Sun" bestätigte das FBI den Eingang einer eidesstattlichen Erklärung zu dem Fund und kündigte Ermittlungen an.
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Meghan betonte, ihre Entscheidung, den Kontakt zu ihrem Vater abzubrechen und ihm den Umgang mit Archie und Lilibet zu verwehren, habe ausschließlich dem Schutz ihrer Kinder gedient.
"Obwohl das Ausmaß dessen, was nun aufgedeckt wurde, abstoßender ist, als man es sich jemals vorstellen könnte, ist meine aufrichtigste Hoffnung, dass der Gerechtigkeit vollumfänglich Genüge getan wird und die Sicherheit und der Schutz unschuldiger Kinder weiterhin oberste Priorität haben", erklärte sie.
Seine Enkel hat er nie kennengelernt. Harry und das britische Königshaus äußerten sich bislang nicht zu den Enthüllungen.