Vier Kisten mit mutmaßlichem Kindesmissbrauchsmaterial und schwere Anschuldigungen gegen ihren Vater: Herzogin Meghan hat sich nach den jüngsten Enthüllungen erstmals ausführlich zu Wort gemeldet. In einer Stellungnahme an die britische "Sun" machte sie klar: "Ich bin zutiefst erschüttert über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind, und meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde."
Nach Angaben Meghans gab es bereits 2018 Hinweise auf mögliche Verfehlungen. Damals sei ein Brief an die Metropolitan Police und den Personenschutzdienst des Königshauses geschickt worden. Das Schreiben sei ihr später zugespielt worden. "Es wurden beunruhigende und verstörende Anschuldigungen gegen meinen Vater erhoben, und mir wurde versichert, dass diese untersucht würden", erklärte sie.
Die jüngsten Vorwürfe wurden am Freitag bekannt, als Meghans Halbbruder Thomas Jr. im Haus von Thomas Markle Sr. vier Kisten mit "Hunderten, wenn nicht Tausenden" Bildern mit Kindesmissbrauchsdarstellungen entdeckt haben soll. Er verständigte daraufhin die Polizei. Das FBI bestätigte laut der britischen "Sun" den Erhalt einer eidesstattlichen Erklärung über den Fund und kündigte Ermittlungen an.
Thomas Markle Sr. weist die Vorwürfe über seine Tochter Samantha zurück, die ihren Bruder öffentlich scharf angegriffen hat. Meghan hofft auf eine umfassende Aufklärung: "Obwohl das Ausmaß dessen, was nun aufgedeckt wurde, abstoßender ist, als man es sich jemals vorstellen könnte, ist meine aufrichtigste Hoffnung, dass der Gerechtigkeit vollumfänglich Genüge getan wird und die Sicherheit und der Schutz unschuldiger Kinder weiterhin oberste Priorität haben."
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Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Archie und Lilibet hat er nie getroffen. Meghan begründete den Kontaktabbruch und das Verbot, ihre Kinder kennenzulernen, mit deren Schutz.
"Ich hoffe, es kann nun verstanden werden, dass trotz der Verzerrungen durch einige Medienberichte in den letzten Jahren jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, einen einzigen Grund hatte: sie zu schützen."