Laut US-Präsident Donald Trump würde der Iran verhandeln, es aber nicht zugeben wollen. Nun erreichten tatsächlich Forderungen aus Teheran die USA. Diese dürften dem US-Präsidenten jedoch nicht gefallen.
Demnach hat der Iran laut einem Medienbericht mit einem Gegenvorschlag auf den von der US-Regierung vorgelegten 15-Punkte-Plan zur Beendigung des Krieges am Golf geantwortet. Die iranische Reaktion auf den US-Plan sei Washington am Mittwochabend über Vermittler übersandt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise.
Dem Bericht zufolge legte die iranische Regierung einen fünf Punkte umfassenden Gegenvorschlag vor. Dieser fordere ein Ende der "Aggression" gegen den Iran, die Schaffung eines Mechanismus, der die USA und Israel von einem erneuten Krieg abhalten soll, finanzielle Wiedergutmachung für die Kriegsschäden und ein Ende der Kämpfe an allen Fronten.
Dies würde heißen, dass Israel auch den Kampf gegen die pro-iranische Hisbollah im Libanon und möglicherweise auch gegen die Hamas im Gazastreifen einstellen soll. Zudem fordere die iranische Führung, dass ihr die Aufsichtshoheit über die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus zuerkannt wird.
Laut Medienberichten hatten die USA der Führung in Teheran über pakistanische Vermittler einen 15-Punkte-Plan zukommen lassen. Dieser sieht den Berichten zufolge die Wiederöffnung der weitgehend gesperrten Straße von Hormus für den Schiffsverkehr sowie strikte Beschränkungen für das iranische Atomprogramm vor. Im Gegenzug sollen demnach die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.