Wie der englische "Telegraph" berichtet, besitzt sein Ex-Klub Tottenham Hotspur weiterhin ein Vorkaufsrecht für den Torjäger. Eine Rückkehr nach London wäre damit trotz des neuen Millionenvertrags möglich.
Die Vereinbarung soll bereits beim Wechsel des Engländers im Sommer 2023 ausgehandelt worden sein. Damals überwiesen die Münchner rund 110 Millionen Euro für den Stürmer an Tottenham. Im Gegenzug sicherten sich die Spurs laut Bericht eine besondere Option, die auch nach Kanes jüngster Vertragsverlängerung bestehen bleibt.
Konkret handelt es sich um ein sogenanntes "First-Option Matching Right". Sollte Bayern den 33-Jährigen eines Tages an einen anderen Verein verkaufen wollen und ein Angebot für den Stürmer vorliegen, könnte Tottenham ebenso mitbieten. Die Londoner hätten damit die Möglichkeit, ihren ehemaligen Kapitän für dieselbe Ablösesumme zurückzuholen. Ein automatisches Rückkehrrecht oder eine Verpflichtung zum Wechsel ist damit allerdings nicht verbunden.
Besonders brisant: Die Klausel soll laut "Telegraph" für Kanes gesamte Zeit beim deutschen Rekordmeister gelten. Auch die Verlängerung bis 2029 hätte demnach nichts daran geändert. Offiziell bestätigt wurde die Vereinbarung von den beteiligten Klubs bislang nicht.
Dabei fühlt sich der englische Nationalteamkapitän in München "wie zu Hause", erklärte Kane bei der Unterzeichnung seines neuen Vertrags. Seit seinem Wechsel hat er in 161 Pflichtspielen unglaubliche 156 Treffer erzielt und sich mittlerweile auch den Ballon d'Or gesichert.
Trotzdem bleibt die Verbindung zu Tottenham besonders eng. Kane spielte 13 Jahre für die Profis der Spurs und ist bis heute Rekordtorschütze des Vereins. Ob es tatsächlich irgendwann zu einer Rückkehr kommt, steht in den Sternen. Klar ist laut dem Medienbericht aber: Sollte Kane Bayern eines Tages verlassen, könnte sein Ex-Klub ein gewichtiges Wort mitreden.