Spekulation über Ursprung

Brisanter Kloster-Fund sorgt für Coca-Cola-Rätsel

Ein brisanter Fund in einem italienischen Kloster sorgt derzeit für Wirbel und Spekulationen über die Herkunft von Coca-Cola.
Newsdesk Heute
05.08.2026, 10:45
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Hat die Geschichte von Coca-Cola womöglich ihren Anfang in Italien genommen? Ein überraschender Fund in der historischen Klosterapotheke San Marco in Florenz sorgt derzeit für Spekulationen.

Bei der Neuordnung des Archivs entdeckten Dominikanermönche einen Werbeflyer aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Darin wird ein "wiederaufbauendes Weinelixier" beschrieben, das aus bolivianischen Kokablättern und Kolanüssen hergestellt wurde – genau jenen Zutaten, die wenige Jahre später auch in einem Vorläufer der Coca-Cola verwendet wurden.

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Rezept lag über 100 Jahre im Archiv

Entdeckt wurde das vergilbte Dokument von Pater Manuel Russo, dem Rektor des Klosters San Marco. Bei der Durchsicht der Unterlagen sei er auf eine alte Anzeige für das Elixier gestoßen. Weitere Nachforschungen hätten ergeben, dass es zu den gefragtesten Produkten der damaligen Klosterapotheke gehörte, berichtet "Toscana Oggi".

Laut dem Dokument wurde das Elixier als Stärkungsmittel gegen körperliche und geistige Erschöpfung, Kopfschmerzen sowie altersbedingte oder außergewöhnliche Müdigkeit angeboten.

Auffällige Ähnlichkeiten

Besonders bemerkenswert ist laut den historischen Unterlagen die Rezeptur. Verwendet wurden 30 Gramm Kolanüsse und 10 Gramm bolivianische Kokablätter, angesetzt in einem Liter Alkohol. Die Zutaten sollen damals durch Missionare aus Lateinamerika und Afrika nach Florenz gelangt sein.

Historischen Rekonstruktionen zufolge griff der amerikanische Apotheker John Stith Pemberton einige Jahre später auf dieselben Zutaten für sein "Französisches Weinkoka" zurück. Aus diesem Arzneipräparat entwickelte sich schließlich 1886 die spätere Coca-Cola.

Einen Beleg dafür, dass Pemberton das Rezept aus Florenz kannte oder davon beeinflusst wurde, gibt es allerdings nicht. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Rezepturen gelten dennoch als bemerkenswert.

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