Schockierende Bluttat

Bub (4) getötet – Kannibalismus-Verdacht gegen Mutter

Grausiger Vorfall in Australien: Eine Mutter soll ihren Sohn (4) getötet und gegessen haben. Behörden prüfen, ob Warnzeichen übersehen wurden.
Newsdesk Heute
07.07.2026, 21:15
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Am Samstag hat sich die Mutter selbst bei der Polizei gemeldet. Sie ist zum örtlichen Revier im australischen Wyong gegangen und hat dort offenbar angedeutet, was passiert ist. Die Einsatzkräfte sind daraufhin zum Haus der 32-Jährigen gefahren und wurden mit einer grausamen Situation konfrontiert.

Wie "NTV" berichtet, lag der Bub tot im Einfamilienhaus. Sein Arm war "erheblich verletzt". Andere Medien sprechen sogar von Verstümmelungen. "Es war ein erschütternder Anblick, selbst für die erfahrensten Polizisten und Rettungskräfte", sagt Polizeichef Chad Gillies.

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Teile gegessen?

Die Polizei hat eine richterliche Anordnung bekommen, um den Mund der Frau forensisch zu untersuchen. Außerdem dürfen die Ermittler Proben von ihren Fingernägeln und vom Material darunter nehmen, so ABC News. Sie gehen der Frage nach, ob die Frau Teile des Vierjährigen gegessen hat und wie das Kind zu Tode gekommen ist.

"Viele Menschen in ganz New South Wales fragen sich heute, wie das passieren konnte und ob man mehr hätte tun können, um dieses Kind zu schützen", sagt Kate Washington, die Familienministerin im australischen Bundesstaat New South Wales. Sie kündigte an, dass auch die Justizbehörde den Fall prüfen wird.

Frau war Polizei bekannt

Laut Behörden gab es im Bundesstaat "eine Reihe von Meldungen" zu der Familie. Die letzte davon ist etwa eineinhalb Jahre her. Peter Johnstone, der ehemalige Präsident des Kindergerichts, soll prüfen, ob die Mitarbeiter der Behörden alles unternommen haben, was möglich war.

Bis zum Jahresende rechnet Washington mit dem Abschlussbericht, der die Ermittlungen der Polizei nicht behindern soll. "Wir wollen wirklich verstehen, ob es Dinge gibt, die wir hätten anders machen können, um diesen Jungen besser zu schützen", sagt Washington laut ABC News.

Die 32-jährige Frau war der Polizei bereits bekannt. Sie wurde jetzt wegen Mordes im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt angeklagt und sitzt in Untersuchungshaft. Eine Freilassung gegen Kaution wird abgelehnt.

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