Schreckliche Szenen

Mann wegen Antifa-Shirt verprügelt – Polizei ermittelt

Blutige Szenen an einem Schweizer See: Ein Mann im Antifa-Shirt wurde von sieben Angreifern verprügelt. Nun ermittelt die Polizei.
Newsdesk Heute
07.07.2026, 18:40
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Eine Grillerei am Genfersee endete für einen Mann am Samstag im Krankenhaus. Er wurde vor den Augen seiner Ehefrau, seiner Schwägerin und seines Schwagers von einer Gruppe von sieben Männern angegriffen und krankenhausreif geprügelt – "Heute" berichtete.

Grund für die Attacke dürfte der Kleidungsstil des Opfers gewesen sein. Der Mann trug ein T-Shirt mit der Aufschrift "Antifa". Schon zuvor sollen ihn die Männer daher grimmig angeschaut haben.

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Shirt als "Trophäe"

Als sie sich dann erneut näherten, hätten sie den Schweizer dazu aufgefordert, sein Shirt auszuziehen – dieser weigerte sich aber. Was folgte, war ein heftiger Gewaltexzess, erzählte die Ehefrau des Opfers gegenüber "24 Heures".

Demnach hätten die Männer seinen Kopf gegen eine Wand gestoßen, sodass er zu Boden ging. Dann hätten die Angreifer auf ihn eingeschlagen und eingetreten – vor allem das Gesicht des Mannes sei oft getroffen worden. Die Frau spricht von einem "Ausbruch von Hass".

Die beiden Frauen versuchten, den Mann zu beschützen, während sein Schwager die Polizei alarmierte und Beweisfotos machte. Als die Beamten eintrafen, waren die Männer jedoch verschwunden. Zuvor hätten sie ihrem Opfer noch das T-Shirt vom Leib gerissen und dieses "wie eine Trophäe" mitgenommen.

Ermittlungen laufen

Laut der Ehefrau des Opfers dürften die Angreifer aus dem Neonazi-Milieu stammen. Sie hätten nordische Runen und auch Tätowierungen, die einer schwarzen Sonne oder einem umgedrehten Lothringerkreuz ähneln, getragen.

Seitens der Polizei hieß es jedenfalls, dass die Ermittlungen laufen würden. Zur politischen Gesinnung der Angreifer wollte man sich gegenüber "24 Heures" nicht äußern, jedoch würde man die Gruppe kennen.

Das Paar wolle nun Anzeige erstatten, habe aber Angst vor Vergeltungsmaßnahmen. Immerhin habe der Ehemann beim letzten Angriff schon Prellungen, Kratzer, ein geschwollenes Gesicht, Kopfverletzungen und einen Jochbeinbruch erlitten, der wahrscheinlich noch operiert werden muss. Der Mann verbrachte die Nacht nach dem Angriff im Krankenhaus.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.07.2026, 18:42, 07.07.2026, 18:40
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