"Wurde geschlagen und bedroht"

Bub (9) hat Angst vor Schule – Wienerin schlägt Alarm

Ein Bub (9) soll von Mitschülern in der Donaustadt geschlagen und bedroht worden sein. Seine Mutter fühlt sich von der Schule im Stich gelassen.
24.10.2026, 06:40
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Schwere Mobbing-Vorwürfe an einer Wiener Schule! "Heute"-Leserin Emma* (Name von der Redaktion geändert) erhebt schwere Anschuldigungen gegen die Schule ihres neunjährigen Sohnes in der Donaustadt. Über einen längeren Zeitraum soll der Bub von seinen Mitschülern schikaniert worden sein. "Er wurde regelrecht eingeschüchtert. Geschlagen, geschubst, bedroht und zum Weinen gebracht", erklärt die Wienerin gegenüber "Heute".

Laut der Mutter durfte ihr Sohn während der Pausen nicht mitspielen und habe sich daher häufig zurückgezogen. Statt mit den anderen Kindern zu spielen, sei er alleine auf einer Bank gesessen und habe ihnen lediglich zugeschaut. "Wenn er mit blauen Flecken heimkam, erzählte er mir, dass er sich beim Turnen verletzt hatte", so Emma. Erst vor ein paar Wochen kam dann die Wahrheit ans Licht.

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Starke psychische Belastung

Die Vorfälle sollen den Neunjährigen auch psychisch stark belastet haben. Schließlich habe er sogar geäußert, nicht mehr in die Schule gehen zu wollen. Emma gibt an, sowohl die Lehrkräfte als auch die Direktion über die Situation informiert zu haben.

Aus ihrer Sicht seien jedoch keine ausreichenden Maßnahmen gesetzt worden. Besonders enttäuscht zeigt sich die Wienerin darüber, dass ihr zuletzt mitgeteilt worden sei, die Vorfälle würden von der Schule nicht als Mobbing eingestuft.

Vorfälle werden aufgearbeitet

Die Bildungsdirektion Wien bestätigt, dass sowohl die Schulleitung als auch die Behörde über die geschilderten Vorfälle informiert sind. Die Situation werde ernst genommen. Bereits seit längerer Zeit versuche die Schule, die Konflikte durch Gespräche mit den betroffenen Schülern und deren Eltern sowie durch pädagogische Maßnahmen zu lösen. Auch die Schulsozialarbeit sei eingebunden worden.

Die weitere Entwicklung werde genau beobachtet. Sollte es erneut zu Vorfällen kommen, würden gemeinsam mit der Schulaufsicht zusätzliche Schritte geprüft. Oberste Priorität habe dabei die Sicherheit und das Wohlergehen aller betroffenen Kinder. Zu einzelnen Schülern oder konkreten Maßnahmen könne die Bildungsdirektion aus Datenschutzgründen keine näheren Angaben machen.

Gul, zdz, 24.10.2026, 06:40