Bereits am Abend des 7. Februar brachte die Rettung den Jugendlichen aus dem Bezirk Rohrbach, wie jetzt erst bekannt wurde, ins Krankenhaus. Zunächst stand nur fest: Der Bursch hatte wegen des Konsums unbekannter Substanzen gesundheitliche Probleme bekommen.
Das Rote Kreuz informierte die Polizei. Bei den Erhebungen stellte sich heraus, dass der Teenager bei einem Schulfreund zu Besuch gewesen war. Er hatte dort aus einem Glas in der Küche ein Gramm Marihuana herausgenommen. Zu Hause aß er es dann – die schlimme Folge: eine Überdosierung und ein Zusammenbruch.
Die Ermittler fanden schließlich heraus, dass die Mama des Freundes rund 80 Gramm Drogen selbst hergestellt hatte. Sie konsumierte sie als Tee und ließ diesen auch ihren Sohn trinken.
Die Beamten stellten noch knapp sieben Gramm sicher. Die Verdächtige wurde bei der Staatsanwaltschaft Linz und bei der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach angezeigt.
Nach anonymen Hinweisen schlug die Polizei in Niederösterreich zu: Die Beamten entdeckten bei einer Hausdurchsuchung 149 in Blüte stehende Pflanzen.
Ein 41-jähriger Verdächtiger aus dem Bezirk St. Pölten-Land wurde festgenommen. Bei der Einvernahme schwieg der Mann eisern, er wurde in die Justizanstalt eingeliefert.