Eigentlich sollte es ein feierlicher Auftritt werden, doch das Wetter machte dem britischen Königspaar einen Strich durch die Rechnung. Bei einer Militärparade in Antigua und Barbuda wurden König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) von einem heftigen Wolkenbruch überrascht.
Während sich Camilla mit einem Regenschirm in Sicherheit brachte, blieb ihr Ehemann zunächst völlig schutzlos im Regen zurück.
Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie die Königin von einer Offizierin zu den überdachten Sitzplätzen begleitet wird. Charles hingegen steht weiterhin auf dem Podium, gestikuliert und scheint nach einem Regenschirm zu fragen. Kurzzeitig läuft er seiner Frau sogar einige Schritte hinterher, kehrt dann aber wieder um. Erst wenig später bekommt auch der Monarch einen Schirm.
Die Szene verbreitet sich im Netz und sorgt für heftige Reaktionen. Vor allem Camillas Verhalten stößt vielen Royal-Fans sauer auf. "Camilla hat keine Klasse. Sie schaut nicht einmal nach ihrem Mann, sondern läuft einfach davon, völlig in ihrer eigenen Welt", ärgert sich ein Nutzer auf X.
Andere können sich ein Lachen nicht verkneifen. "Ich musste laut lachen, als Charles ihr hinterherrief", schreibt eine weitere Person.
Einige Fans ziehen sogar Vergleiche mit Charles' verstorbener Ex-Frau Prinzessin Diana. Sie sind überzeugt, dass diese ihren damaligen Ehemann niemals einfach im Regen stehen gelassen hätte. Auch Herzogin Meghan (45) wird in die Diskussion hineingezogen. "Stellt euch vor, Meghan hätte das getan! Die ganze Welt würde kopfstehen", lautet ein weiterer Kommentar.
Ob der König tatsächlich sauer auf seine Ehefrau war, lässt sich aus den Aufnahmen nicht erkennen. Von einem Streit zwischen den beiden ist jedenfalls nichts bekannt.
Charles selbst nahm die unfreiwillige Dusche später mit Humor. Gegenüber dem Ministerpräsidenten von Antigua und Barbuda, Gaston Browne (58), scherzte er: "Ich glaube, mir wächst gleich Brunnenkresse auf dem Anzug."
Auch Camilla konnte später über den Vorfall lachen. Nach rund fünf Minuten war der tropische Wolkenbruch schließlich vorbei und die Militärparade zum 45. Unabhängigkeitstag konnte fortgesetzt werden.