Gleich zwei Pannen

Chaos-Tag in der Formel 1 – Pilot ist stinksauer

Die Formel 1 kommt nach der Software-Blamage von Sepang nicht zur Ruhe. Gleich zwei technische Probleme traten am Freitag in Singapur auf.
Sport Heute
09.10.2026, 21:02
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Dieses Sprint-Qualifying von Singapur sorgt weiterhin für Diskussionen. Allerdings nicht wegen der starken Pole-Runde von Red-Bull-Star Max Verstappen. Sondern wegen gleich zwei technischer Probleme, die während der Session aufgetreten waren.

Besonders auffällig war schon während der Liveübertragung, dass die Zeitnehmung verrückt gespielt hatte. Im ersten Qualifying-Abschnitt wurden einige Rundenzeiten offensichtlich nicht korrekt oder gar nicht in der Zeitentabelle erfasst, mussten erst nachträglich eingespeist werden. Das sorgte für Verwirrung bei Millionen von Formel-1-Fans weltweit, änderte die Reihenfolge der Fahrer.

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Einige Stars ohne "Overtake-Modus"

Eine drastischere Panne gab es während des ersten Qualifying-Abschnitts. Und die war zunächst nicht bemerkt worden. Nachdem Cadillac-Fahrer Sergio Perez die Leitplanken berührt hatte und damit eine Rote Flagge entstand, hatte die Rennleitung den sogenannten "Overtake-Modus", also zusätzliche Motorenleistung, nicht wieder freigegeben.

Erst mit einiger Verspätung und bloß für 27 Sekunden wurde dieser Modus aktiviert, dann aber wieder ausgeschaltet. So hatten einige Fahrer, die um den Aufstieg kämpften, keine Chance mehr, vorne mitzufahren und schieden aus. Und genau diese Fahrer fühlten sich benachteiligt.

Sainz stinksauer

Bei Lance Stroll im Aston Martin soll seinem Vater Lawrence Stroll zufolge das Problem aufgetreten sein, genauso bei Racing-Bulls-Pilot Arvid Lindblad. Und auch bei Williams-Fahrer Carlos Sainz, der als 22. und Letzter gewertet worden war. "Warum auch immer hat sich die FIA entschieden, ein Qualifying abzuhalten, in dem die Hälfte der Autos mit mehr Leistung gefahren ist – entgegen der sportlichen Fairness", schäumte der Williams-Pilot.

Tatsächlich gab die FIA im Nachgang ihren Fehler zu und sprach von "menschlichem Versagen" in der Rennleitung. Am Ausgang des Qualifyings änderte sich aber freilich nichts. SQ2 und der entscheidende dritte Qualifying-Abschnitt (SQ3) wurden dann mit wieder funktionierendem "Overtake-Modus" abgehalten. Dafür hatte die Rennleitung das Sprint-Qualifying nach dem so chaotischen ersten Abschnitt auch für rund 15 Minuten unterbrochen.

red,Akt. 09.10.2026, 21:28, 09.10.2026, 21:02
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