Große Aufregung im Fahrerlager von Singapur. Das Formel-1-Qualifying für den Sprint von Singapur musste unterbrochen werden. Nach dem ersten Qualifying-Abschnitt für das Kurz-Rennen über 100 Kilometer schieden Racing-Bulls-Fahrer Arvid Lindblad als 17., Lance Stroll im Aston Martin auf Platz 18, die Williams-Fahrer Alexander Albon (19.) und Carlos Sainz (22.), sowie die Cadillac-Piloten Sergio Perez (20.) und Valtteri Bottas (21.) aus.
Eigentlich würde es danach mit 16 Autos und einem weiteren Qualifying-Abschnitt nach einer kurzen Pause weitergehen, in dem weitere sechs Piloten ausscheiden würden. Doch der nächste Teil des Sprint-Qualifyings startete nicht.
Minuten vergingen, in denen die Fahrer abwarteten, in den Boxen standen. Auf dem Stadtkurs tat sich wenig. Erst nach einigen Minuten klärte "ORF"-Kommentator Ernst Hausleitner dann auf. Es sei zu einem Problem mit der Zeitnehmung gekommen, wie der Motorsport-Weltverband FIA bekannt gab. Zunächst wartete man zu.
Mutmaßungen kamen schnell auf. War die zuvor geschwenkte Rote Flagge, die Perez mit einer Berührung der Leitplanken und einem beschädigten Frontflügel ausgelöst hatte, das Problem? Oder gab es einfach Übermittlungsprobleme mit den im Boden eingearbeiteten Sektorschleifen? Offen. Die FIA blieb die genaue Erklärung noch schuldig.
Nach langem Zuwarten konnte das Sprint-Qualifying dann fortgesetzt werden. Das Q2 des Sprint-Qualifyings startete um 15.11 Uhr österreichischer Zeit.