Warten auf ein Weihnachtswunder. Die extreme Hitze im Sommer hat bei den oberösterreichischen Christbaumbauern massive Schäden angerichtet. Viele der erst im Frühjahr gepflanzten Bäume haben die Trockenheit nicht überstanden. Rund 40 bis 50 Prozent der jungen Christbäume sind laut Klaus Gschwendtner, Obmann der oberösterreichischen Christbaumbauern, der Dürre zum Opfer gefallen. Betroffen sind Betriebe im ganzen Bundesland berichtet der ORF.
Für die rund 140 Christbaumbauern bedeutet das erhebliche Ausfälle. Um die Verluste auszugleichen, müssen im Herbst neue Bäume gepflanzt werden. Finanzielle Unterstützung gibt es durch die Dürrehilfe.
Wer sich heuer einen Christbaum kaufen möchte, muss sich wegen der Dürre aber keine Sorgen machen. Die Ernte für das heurige Weihnachtsfest ist gesichert. Die tatsächlichen Folgen der Schäden werden erst später spürbar.
"Die Spuren, die die Dürre in den Sommermonaten bei den frisch gepflanzten Christbäumen hinterlassen hat, werden erst in etwa vier bis fünf Jahren sichtbar sein", erklärt Gschwendtner im ORF. Dann wären die betroffenen Bäume etwa einen Meter hoch. Das Angebot könnte dadurch sinken.
Ganz ohne Veränderungen bleibt die heurige Saison allerdings nicht. Die Preise für Christbäume steigen leicht an. Für einen Laufmeter Nordmann-Tanne werden heuer zwischen 24 und 27 Euro fällig.
Insgesamt produzieren die rund 140 oberösterreichischen Christbaumbauern derzeit bis zu 450.000 Bäume.