Der FC Bayern muss weiterhin auf Joshua Kimmich verzichten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler fehlt dem deutschen Rekordmeister seit mehr als einer Woche aufgrund des Ablebens seines Vaters Berthold. Wann der Nationalspieler wieder auf den Platz zurückkehrt, ist noch unklar. Sportvorstand Max Eberl macht den Fans nun aber Hoffnung.
Auch beim deutlichen 6:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg stand Kimmich nicht im Kader der Münchner. Es war bereits das dritte Pflichtspiel in Folge, das der Bayern-Star verpasste. Zuvor fehlte er auch in der Champions League gegen Arsenal sowie in der Bundesliga gegen Freiburg.
Vor dem anstehenden Bundesliga-Kracher gegen Borussia Dortmund stellt sich nun die Frage, ob Kimmich am Samstag wieder zur Verfügung stehen wird.
Bayern-Sportvorstand Max Eberl äußerte sich vor dem Pokalspiel gegenüber der ARD zur Situation des Mittelfeldspielers. Dabei stellte der 53-Jährige klar, dass die Entscheidung über eine Rückkehr ausschließlich beim Spieler selbst liegt.
"Wenn Jo das Gefühl hat, den Kopf wieder freizubekommen, dann ist er immer herzlich willkommen", erklärte Eberl. Gleichzeitig zeigte sich der Bayern-Boss zuversichtlich, dass Kimmich schon bald wieder zur Mannschaft stoßen könnte. "Ich glaube und hoffe, dass das bald so sein wird", so Eberl.
Einen konkreten Zeitpunkt für das Comeback wollte der Sportvorstand allerdings nicht nennen. Damit bleibt auch ein Einsatz im Bundesliga-Schlager gegen Dortmund offen.
Fest steht: Die Bayern wollen ihrem Führungsspieler nach dem schweren persönlichen Schicksalsschlag alle Zeit geben, die er benötigt. Erst wenn sich Kimmich bereit fühlt, soll er wieder auf den Rasen zurückkehren.