"Luziwuzi – Ich bin die Kaiserin" - hieß es am 25. November zum 50. Mal im Theater Rabenhof. Seit Februar 2024 steht Conchita als exzentrischer Erzherzog Luziwuzi auf der Bühne. Jetzt wurde die 50. Vorstellung gefeiert und die Sängerin fühlt sich immer wohler in ihrer Rolle: "Mein Spiel wird immer natürlicher. Wer hätte es gedacht – je öfter man was macht desto besser wird man," so Conchita lachend über ihre Entwicklung.
Besonders spannend sind für sie die vielen Facetten, die Luziwuzi inzwischen hat: "Ich merke immer mehr die Feinheiten, welche diese Figur ausmachen, die mir am Anfang noch nicht so bewusst waren." Nach so vielen Shows weiß sie genau was sie macht und "das ist extrem cool, wenn man merkt wie sich der Werkzeugkasten erweitert", erzählt sie im Gespräch mit "Heute".
Im Zuge der 50. Vorstellung präsentierte Conchita außerdem die neue EP "Wundgeküsst" mit Songs aus der Produktion und zeigt sich begeistert: "Kyrre Kvam hat Heine Texte vertont, eben ursprünglich für das Stück, und ich hab's so genossen die zu singen. Dass man sich das jetzt daheim anhören kann, das taugt mir." Ihr persönliches Lieblingslied? "Das Herz ist mein Favorit – das ist auch ein Neues und gibt's im Stück nicht."
Und wie geht es nach Luziwuzi weiter? Mehr Theater, Musik oder sogar Film? "Ich mag alles machen. Ich will mich künstlerisch ausprobieren, " lautet die klare Antwort. Aber die Sängerin will sich auch einer neuen Herausforderung stellen: "Ich würde es lieben mal einen bösen Charakter zu spielen." Warum? "Es steckt ja alles in uns – wie sagt man immer so schön 'we are all the asshole in somebody else's story', fair enough, wir sind alle nicht perfekt und haben alle Dinge zu lernen. Der Böse zu sein ist auch sehr komplex, denn jemand böse ist ist ja selten grundlos."
Die neue EP ist ab dem 28. November überall verfügbar – mit Luziwuzi geht es noch bis Juni 2026 weiter. Was bei Conchita danach kommt ist offen, aber eines ist klar: Kunst bleibt für sie ein Ort, an dem Veränderung dazugehört.