Corona-Zahlen am Sonntag nur knapp unter Höchstwert

Die Coronazahlen steigen zwar nur leicht, in den Spitälern geht es mit der Zahl der Patienten allerdings schneller.
Die Coronazahlen steigen zwar nur leicht, in den Spitälern geht es mit der Zahl der Patienten allerdings schneller.Kyle Green / AP / picturedesk.com
Die Corona-Zahlen in Österreich explodieren förmlich, Entspannung ist nicht in Sicht. In den letzten 24 Stunden hat es wieder 3.624 Fälle gegeben.

Nach den 3.727 Corona-Fällen am Mittwoch hatten alle auf Entspannung gehofft, doch stattdessen sanken die Zahlen kaum. 3.648 Neuinfektionen waren es am Donnerstag3.582 am Freitag. Dann am gestrigen Samstag der Schock: es wurde ein neuer Höchstwert erreicht!

 Und wie sieht die Lage am Sonntag aus? Wie "Heute" erfuhr, hat es österreichweit in den letzten 24 Stunden erneut insgesamt 3.624 Neuinfektionen und 6 Todesfälle gegeben. Vergangene Woche waren es 2.242 Neuinfektionen an diesem Tag.

Spitäler füllen sich

Diese Entwicklung bereitet besonders mit Blick auf die Spitäler Sorgen. Die Regierung reagierte Freitagnacht auf diesen rapiden Anstieg mit der Verkündung ihres 5-Stufen-Plans inklusive Lockdowns für Ungeimpfte.

Bisher gab es in Österreich 798.606 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (24. Oktober, 9:30 Uhr) sind österreichweit 11.251 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 756.121 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.035 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 219 auf Intensivstationen betreut.

Neuinfektionen in den Bundesländern:

Burgenland: 56
Kärnten: 207
Niederösterreich: 870
Oberösterreich: 766
Salzburg: 335
Steiermark: 521
Tirol: 207
Vorarlberg: 171
Wien: 491

Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter "covid19-dashboard.ages.at" abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS). Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird.

Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements über tägliche Einmeldungen aus den Bundesländern. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.

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