Beim großen Cosmó-Wochenende im Reiters Finest Family drehte sich zuletzt alles um den Musiker. Tanzschein, Torte, eigene Drinks und Eis, Meet & Greet und natürlich ein Konzert mit seiner Band. "Man merkt halt wirklich, es wurde so richtig Herz reingesteckt. Und ganz, ganz viel Liebe", freut sich Cosmó im Talk mit "Heute". Besonders schön sei für ihn, dass auch Monate nach dem ESC noch so viele Fans seine Musik verfolgen.
Gleichzeitig feiert Benjamin Gedeon, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, einen weiteren Meilenstein. Sein Album "Lieber träum ich weiter" ist da. Rund eineinhalb Jahre arbeitete er gemeinsam mit Produzent Max Perner daran, etwa 80 Prozent der Songs waren bereits vor dem ESC fertig. Das fertige Werk nun endlich mit den Fans teilen zu können, fühlt sich für ihn an, "als würde man jetzt plötzlich so sein Baby der Welt präsentieren". Ein eigenes Album sei für ihn immer ein großer Traum gewesen.
Doch hinter den vergangenen Monaten steckt nicht nur Erfolg. Nach dem ESC folgte für den jungen Musiker eine schwierige Phase. Gerade deshalb will er offen darüber sprechen. "Ich hab wirklich gemerkt, wie wichtig es ist, einerseits das einzugestehen, dass es einem nicht gut geht und andererseits auch wirklich Hilfe zu holen und wirklich aktiv auf die mentale Gesundheit zu achten, weil ohne die geht gar nichts."
Anderen jungen Künstlern, die vom großen Durchbruch träumen, rät er deshalb zu einem starken Umfeld aus Familie, Freunden und Team und dazu, nicht jeden Kommentar im Netz an sich heranzulassen. Kritik sei wichtig, allerdings vor allem dann, wenn sie von Menschen komme, die einen wirklich kennen und konstruktiv weiterhelfen können.
Privat gelingt ihm inzwischen auch die Trennung zwischen Cosmó und Benjamin besser. Den Stern trägt er hauptsächlich noch bei Auftritten. Die Figur Cosmó beschreibt er mittlerweile als etwas, das seinen Fans Freude und eine kleine Auszeit vom Alltag geben soll. "Cosmo ist wirklich so zu einem Tool geworden." Benjamin habe daneben aber weiterhin seinen festen Platz.
Und lange ausruhen kann sich Cosmó ohnehin nicht. Am 4. Oktober startet seine Tour in Hamburg, danach folgen unter anderem Berlin, München sowie Wien, Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn. Graz ist bereits ausverkauft. "Bis vor einem Jahr haben wir noch im Gürtellokalen gespielt", erzählt er über seine Band. Jetzt soll daraus eine richtige Show werden, mit den Songs des Albums, einem Cover als Überraschungssong und Julia Steen von Vienna Calling als Support Act.