"Coming Home" – und offenbar genau zum richtigen Zeitpunkt. Pop-Art-Künstler Martin Sonnleitner zeigte in der Falco-Villa in Gars am Kamp seine neuesten Werke rund um die österreichische Musiklegende.
Für die Ausstellung kehrte Hausherr Ron Seunig extra aus Australien zurück, um die Villa für den besonderen Abend vorzubereiten. Sonnleitner widmete sich in seinen Arbeiten ganz dem Mythos Falco. Von Glamour und Größenwahn bis hin zum typisch Wienerischen.
Für die passende Portion Schmäh sorgte Christina "Mausi" Lugner, die die Laudatio hielt und ihre langjährige Freundschaft mit dem Künstler Revue passieren ließ. Und natürlich durfte dabei auch Falco selbst gedanklich nicht fehlen. "Wenn Falco noch gelebt hätte, hätte er wahrscheinlich gesagt: 'Amadeus, Amadeus, was macht denn der Sonnleitner da mit mir'."
Lugner selbst ist ein großer Fan des Künstler, wie sie offen zugibt. "Sonnleitner hat es geschafft, den Mythos Falco, diese Mischung aus Eleganz, Dekadenz, Größenwahn aber auch den Wiener Schmäh auf die Leinwand zu bringen", streute sie ihm Rosen.
Neben den Bildern präsentierte der Künstler erstmals auch in London gefertigte Taschen mit Falco-Motiven. Ebenfalls heiß begehrt. Unter den Gästen waren neben Lugner und Seunig auch Sänger Denis Jale und Carmen Kreuzer. Gefeiert wurde bis in die späten Abendstunden.