Superstar flüchtet

CR7-Abgang: "Jesus sprach, Ronaldo hörte zu und ging"

Cristiano Ronaldos überraschender Abgang aus dem Portugal-Camp sorgt für Wirbel. Europas Medien rätseln über den Zoff mit Teamchef Jorge Jesus
Sport Heute
01.10.2026, 07:28
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Der überraschende Abgang von Cristiano Ronaldo aus dem Trainingslager der portugiesischen Nationalmannschaft sorgt international für Schlagzeilen. Der 41-Jährige kündigte nach seinem Abschied an, zu einem späteren Zeitpunkt "die Wahrheit" über die Hintergründe seiner Entscheidung erzählen zu wollen.

Besonders in Portugal wird über das angespannte Verhältnis zwischen Ronaldo und Nationaltrainer Jorge Jesus berichtet. Der "Expresso" schreibt: "Jesus sprach, Ronaldo hörte zu und ging: Der Kapitän verließ das Trainingslager der Nationalmannschaft."

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Auch "Publico" thematisiert die noch offenen Fragen rund um Ronaldos Entscheidung. Demnach wolle der Kapitän die genauen Gründe für seinen Rückzug noch nicht nennen. Seine Aussagen würden jedoch darauf hindeuten, dass die Äußerungen von Jorge Jesus eine Rolle spielen könnten.

Große Aufregung in England

In England sorgt der Abgang ebenfalls für großes Aufsehen. "The Sun" berichtet von einem Streit zwischen Ronaldo und Jesus und schreibt zudem, dass Tausende Menschen den Flug seines Privatjets verfolgt hätten.

Die "Daily Mail" verweist ebenfalls auf die Spannungen mit dem Nationaltrainer. Das Blatt hebt hervor, dass Ronaldo zuvor erneut beim Training gefehlt hatte und anschließend in einer kryptischen Erklärung ankündigte, "die Wahrheit zu sagen".

Der "Mirror" sieht das Zerwürfnis mit Jesus als Hintergrund für Ronaldos Entscheidung, das Nationalteam mitten in der laufenden Länderspielphase zu verlassen.

Auch in Spanien beschäftigt der Fall die Sportmedien. Die "Marca" schreibt über Ronaldos erste Reaktion nach seinem Abgang und titelt: "Cristiano bricht sein Schweigen und erklärt, warum er aus dem Trainingslager 'geflohen' ist."

red,01.10.2026, 07:28