Die Marktgemeinde Langenzersdorf wurde am Freitag, 27. Februar 2026, Ziel eines Cyberangriffs, wie die 8.200-Einwohner-Marktgemeinde im Bezirk Korneuburg mitteilte.
"Dadurch ist das interne Netzwerk derzeit nicht verfügbar und der Parteienverkehr im Gemeindeamt bis auf weiteres ausgesetzt. Unmittelbar nach Bekanntwerden wurden Polizei und zuständige Fachstellen informiert und alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. IT-Expert:innen arbeiten seitdem gemeinsam mit der Verwaltung an der Analyse und der schrittweisen Wiederherstellung des Systems", heißt es.
Die telefonische Erreichbarkeit zu den Amtszeiten sei weiterhin gewährleistet. Aktuelle Informationen werden, sobald verfügbar, auf der Website der Gemeinde bzw. den Social Media Kanälen veröffentlicht.
"Wir ersuchen derzeit, von E-Mail-Anfragen abzusehen. Die Versorgung der Bevölkerung sowie kritische Infrastruktur sind nicht betroffen. Cyberangriffe auf Gemeinden stellen leider kein Einzelfall dar – vergleichbare Vorfälle gab es zuletzt auch in mehreren niederösterreichischen Gemeinden, bei denen Verwaltungsabläufe vorübergehend eingeschränkt waren", heißt es weiter.
Und: "Sobald der reguläre Betrieb wieder vollständig möglich ist, informiert die Gemeinde umgehend. Die Marktgemeinde Langenzersdorf bedankt sich für das Verständnis."