Endlich scheint die Sonne wieder und alle wollen raus. Doch Vorsicht: Die vermeintlich sanften Frühlingsstrahlen sind gefährlicher als gedacht. Schon ein Nachmittag im Schanigarten kann für einen schmerzhaften Sonnenbrand sorgen.
Der Grund dafür liegt in der Haut selbst. Durch regelmäßige Sonnenexposition baut der Körper im Sommer Melanin auf – ein natürliches Schutzpigment gegen UV-Strahlen. Im Winter geht diese Schutzschicht jedoch verloren, da kaum Sonne auf die Haut trifft.
Wie womenshealth.de unter Berufung auf eine Studie berichtet, ist die Melanin-Adaptation im Spätwinter auf dem niedrigsten Jahresstand. An 20 Frauen wurde untersucht, wie sich die Pigmentierung zwischen Spätwinter und Frühsommer unterscheidet. Das Ergebnis: Nach dem Winter ist die Haut praktisch schutzlos.
Schon ab UV-Index 3 solltest du Schutz einplanen. Selbst an bewölkten Tagen gelangen rund 80 Prozent der UV-Strahlung durch die Wolken. Setze daher mindestens auf Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30. Gewöhne deine Haut langsam an die Belastung – kurze Sonnenbäder sind schonender als stundenlange Sessions.
Ein Extra-Tipp: Mache Sonnenschutz zum festen Teil deiner Morgenroutine. Eine Sonnenbrille oder ein Cap liefern zusätzlichen Schutz für Gesicht und Augen.