Mangelhaft?

Das fehlt Babys von veganen Mamas in der Muttermilch

Neue Studie zeigt: Bestimmte wichtige Fettsäuren sind in "veganer Muttermilch" deutlich geringer vorhanden. Die Folgen fürs Kind sind noch unklar.
Heute Life
01.04.2026, 22:24
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Die Produktion von Fleisch belastet die Umwelt erheblich – besonders Rindfleisch gilt als klimaschädlich. Immer mehr Menschen greifen deshalb zu pflanzlichen Alternativen oder reduzieren ihren Fleischkonsum. Doch welche Auswirkungen hat das eigentlich auf stillende Mütter und ihre Babys?
Eine neue Studie der University of Texas liefert dazu interessante Hinweise.

Fleisch oder pflanzlich: Einfluss auf Muttermilch

Für die Untersuchung wurden 24 stillende Mütter über einen Zeitraum von 25 Tagen beobachtet. Sie erhielten Mahlzeiten mit gleicher Nährstoffzusammensetzung – der einzige Unterschied:

Die Proteinquelle war

  • entweder Rindfleisch
  • oder eine pflanzliche Fleischalternative

Deutliche Unterschiede in der Muttermilch

Das Ergebnis: Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass die Ernährung die Muttermilch beeinflusst.

Zwar blieb der Gesamtfettgehalt gleich, doch die Zusammensetzung änderte sich:

  • Weniger langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Mehr gesättigte Fettsäuren bei pflanzlicher Ernährung wie sie häufig in hochverarbeiteten Lebensmitteln verwendet werden

Warum das wichtig ist

Bestimmte Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für Babys. Sie sind entscheidend für die Gehirnentwicklung und das Immunsystem. Ein geringerer Anteil dieser Fettsäuren könnte daher relevant sein – zumindest theoretisch.

Noch keine klaren Folgen für die Kinder

Wichtig: Die Studie zeigt keinen direkten Zusammenhang zwischen der veränderten Muttermilch und möglichen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Kinder.
Die Forscher betonen: Es ist noch unklar, ob sich die Unterschiede tatsächlich auf neurologische Entwicklung oder Immunsystem auswirken. Dafür wären langfristige Studien nötig.

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