Die Produktion von Fleisch belastet die Umwelt erheblich – besonders Rindfleisch gilt als klimaschädlich. Immer mehr Menschen greifen deshalb zu pflanzlichen Alternativen oder reduzieren ihren Fleischkonsum. Doch welche Auswirkungen hat das eigentlich auf stillende Mütter und ihre Babys?
Eine neue Studie der University of Texas liefert dazu interessante Hinweise.
Für die Untersuchung wurden 24 stillende Mütter über einen Zeitraum von 25 Tagen beobachtet. Sie erhielten Mahlzeiten mit gleicher Nährstoffzusammensetzung – der einzige Unterschied:
Das Ergebnis: Schon nach kurzer Zeit zeigte sich, dass die Ernährung die Muttermilch beeinflusst.
Bestimmte Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für Babys. Sie sind entscheidend für die Gehirnentwicklung und das Immunsystem. Ein geringerer Anteil dieser Fettsäuren könnte daher relevant sein – zumindest theoretisch.
Wichtig: Die Studie zeigt keinen direkten Zusammenhang zwischen der veränderten Muttermilch und möglichen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Kinder.
Die Forscher betonen: Es ist noch unklar, ob sich die Unterschiede tatsächlich auf neurologische Entwicklung oder Immunsystem auswirken. Dafür wären langfristige Studien nötig.