Für Martina Reuter soll nach einem schwierigen September jetzt ein Neustart folgen. Die Moderatorin und Modeexpertin bereitet sich weiter auf ihre Bodybuilding-Wettkämpfe vor. Privat musste sie allerdings das Ende ihrer Beziehung mit Trainer Vladi Pavlic verkraften.
"Der September war ein Sch...monat", sagt Reuter im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung". Für die kommenden Wochen hat sie einen klaren Wunsch: "Aber der Oktober muss mein Monat werden."
Die Beziehung mit Pavlic war erst im vergangenen Februar öffentlich geworden. Dass sie nun zu Ende ist, traf die 46-Jährige nach eigenen Worten hart. "Die Wochen davor waren schon schwierig, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es so krass ist", gesteht Reuter gegenüber der Tageszeitung.
Für ihren Ex-Partner findet sie trotz der Enttäuschung deutliche Worte. Er sei "der wunderbarste und tollste Mann auf Erden, den ich auch geheiratet hätte". Gleichzeitig sei sie "menschlich wahnsinnig enttäuscht" von ihm.
Besonders der Zeitpunkt der Trennung machte ihr zu schaffen. "Dass er mich zwei Wochen vor einem Wettkampf alleine stehen lässt, das hat mir kurz den Boden unter den Füßen weggezogen", sagt die zweifache Mutter der "Kleinen Zeitung".
Über die Gründe für das Liebes-Aus spricht Reuter nicht. Eines stellt sie allerdings klar: "aber es gibt keine neuen Partner in unseren Leben."
Von ihren Bodybuilding-Plänen lässt sich die Wienerin nicht abbringen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren nahm sie mehr als 50 Kilo ab. Am Samstag, dem 3. Oktober, tritt sie bei der ANBF-Herbstmeisterschaft in Linz an.
Dort hatte vor einem Jahr ihre Wettkampfkarriere begonnen. "Das war im Vorjahr mein allererster Bodybuilding-Wettbewerb, deshalb wird das emotional für mich werden", sagt Reuter der Tageszeitung.
Mit ihrer Entwicklung zeigt sie sich zufrieden: "Es ist unglaublich, was ich in einem Jahr geschafft habe, auch wenn ich beim Betrachten der Bilder aus dem Vorjahr ein bisschen über mich selbst lachen musste, wie schlecht ich damals war", erklärt sie gegenüber der "Kleinen Zeitung".
Bodybuilding ist für Reuter inzwischen weit mehr als ein kurzfristiges Projekt. "Ich habe in diesem Jahr so viel dazugelernt und werde auch als Athletin akzeptiert", freut sich Reuter in der Tageszeitung, "denn ich habe bewiesen, dass es kein einmaliger PR-Gag oder eine Marketingaktion war, sondern dass das mein neues Leben ist."
Nach der Trennung hätten sich auch männliche Interessenten gemeldet. Reuter hat es mit einer neuen Beziehung aber nicht eilig.
"Aber ich brauche keinen neuen Partner", stellt sie klar in der "Kleinen Zeitung" klar. Sie sei zwar "ein Beziehungsmensch" und wünsche sich "Erfolge im Bodybuilding und Glück in der Liebe". Das bedeute aber nicht, "dass ich bedürftig bin und einen neuen Mann suche."
Sportlich hat Reuter bereits einen neuen Mann an ihrer Seite. Bodybuilding-Athlet Olaf Mann ist kurzfristig als Trainer eingesprungen. "Aber weil ich ihn kontaktiert habe, nicht umgekehrt", betont Reuter in der "Kleinen Zeitung". Mann ist seit 30 Jahren im Bodybuilding aktiv.
Auch international hat die Moderatorin große Pläne. Sie möchte in die USA und einmal Arnold Schwarzenegger treffen und mit ihm trainieren. "Das ist ein großes Ziel von mir, einen ersten Kontakt zu ihm gab es auch schon", verrät Reuter der Tageszeitung.
Am 24. Oktober steht für sie in Boston bei den NPC New England Championships der erste Wettkampf in den USA an. Laut Reuter wird sie dort "als einzige Europäerin" antreten und vier Disziplinen bestreiten. Tochter Rosi und Sohn Anton begleiten sie während der Herbstferien.
Trotz Liebes-Aus und Trainerwechsel bleibt Reuter bei ihrem Kurs. "Ich gehe meinen Weg weiter", sagt die 46-Jährige der "Kleinen Zeitung".