Im Herbst ist das Angebot an regionalem Obst und Gemüse am größten. Brombeeren, Himbeeren, Äpfel, Birnen und Kürbisse gibt es jetzt frisch vom Feld. Wer saisonal und regional einkauft, spart Energie und Treibhausgasemissionen.
Doch nicht alles, was im Supermarkt liegt, hat gerade Saison. Manche Produkte werden importiert oder stammen aus dem Vorjahr – und die sollte man im September lieber meiden.
Erdbeeren sollten im September nicht mehr gekauft werden, heißt es auf utopia.de. Die heimische Erdbeersaison endet je nach Witterung im Juli. Was jetzt in den Regalen liegt, kommt aus Spanien – mit hohem Wasserverbrauch und langen Transportwegen.
Auch bei Spargel heißt es: liegen lassen. Die heimische Spargelsaison endet traditionell am 24. Juni. Was jetzt verkauft wird, stammt aus fernen Ländern. Wer den Spargelgeschmack vermisst, kann ab Oktober zu Schwarzwurzeln greifen – auch „Winterspargel“ genannt.
Bananen haben übrigens nie Saison in unseren Breiten. Sie werden immer importiert und müssen lange Transportwege zurücklegen. Wer klimafreundlicher snacken möchte, greift jetzt lieber zu heimischen Äpfeln oder Birnen.
Im September gibt es genügend regionale Alternativen: Frische Äpfel etwa vom Bodensee, aromatische Tomaten und Paprika, Kürbisse in allen Varianten sowie Beeren wie Brombeeren und Himbeeren. Bio-Produkte vom Wochenmarkt oder direkt vom Bauernhof sind besonders empfehlenswert.