Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln ist in Österreich auch 2025 weiter gestiegen. Das zeigt die jährliche Umsatzanalyse der AMA-Marketing. Im vergangenen Jahr wurden Bio-Produkte im Wert von rund 3,4 Milliarden Euro verkauft – das sind um 7,4 Prozent mehr als noch 2024.
Das Umsatzwachstum liegt damit deutlich über der Inflationsrate von 3,7 Prozent. Damit ist klar: Es sind nicht nur gestiegene Preise, sondern auch ein tatsächlicher Mehrverkauf von Bio-Produkten, der für das Plus sorgt. Wie es in einer OTS-Aussendung heißt, greifen die Leute wieder bewusster zu Bio.
"Die Zahlen zeigen, dass Bio nach den herausfordernden vergangenen Jahren wieder deutlich an Dynamik gewonnen hat. Konsumenten greifen wieder bewusster zu Bio – ein wichtiges Signal für die gesamte Bio-Wertschöpfungskette", sagt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.
Besonders erfreulich sei, dass sich dieses Wachstum nicht nur im Lebensmitteleinzelhandel zeigt, sondern auch in der Gastronomie sowie im Direktvertrieb und Fachhandel. Das macht laut Mutenthaler-Sipek deutlich, dass Bio über alle Absatzkanäle hinweg wieder stärker nachgefragt wird.
Rund 80 Prozent des Bio-Umsatzes entfallen auf den Lebensmitteleinzelhandel. Weitere 12 Prozent wurden über Direktvertrieb und Fachhandel erzielt, 8 Prozent in der Gastronomie. Besonders die Gastronomie zeigt eine starke Entwicklung: Dort ist der Bio-Anteil in den letzten Jahren kontinuierlich auf 4,5 Prozent gestiegen.
Im Lebensmitteleinzelhandel liegt der Bio-Anteil nach einem kurzen Rückgang wieder auf dem hohen Niveau von 11 Prozent, wie während der Corona-Zeit. Damals war die Nachfrage nach Bio besonders groß.