Die Spargelsaison hat begonnen – und damit stellen sich viele wieder die Frage: Wie lange muss Spargel eigentlich kochen, damit er perfekt gelingt? Denn zwischen knackig und matschig liegen oft nur wenige Minuten. Eines gleich vorweg: Die ideale Kochzeit hängt dabei vor allem von der Sorte und der Dicke der Stangen ab.
Während grüner Spargel meist schneller gar ist, benötigt weißer Spargel etwas mehr Zeit im Wasser. Entscheidend ist außerdem, ob der Spargel gekocht, gedämpft oder im Ofen zubereitet wird.
Weißer Spargel gilt als Klassiker der österreichischen Frühlingsküche. Vor dem Kochen sollte er gründlich geschält werden, da die äußere Schicht oft holzig ist.
Der Spargel sollte weich sein, aber noch leichten Widerstand bieten. Wer ihn zu lange kocht, verliert nicht nur den Biss, sondern auch Aroma und Nährstoffe.
Grüner Spargel ist unkomplizierter in der Zubereitung. Meist reicht es, nur die Enden abzuschneiden. Sein kräftiger Geschmack bleibt auch bei kürzerer Garzeit erhalten.
Besonders beliebt ist grüner Spargel auch aus der Pfanne oder vom Grill. Dort entwickelt er zusätzlich feine Röstaromen.
Für mehr Geschmack empfehlen viele Köchinnen und Köche, dem Kochwasser etwas Salz, Zucker und ein kleines Stück Butter beizugeben. Weißer Spargel wird häufig auch mit etwas Zitronensaft gekocht, damit die helle Farbe erhalten bleibt.
Wichtig ist außerdem, den Spargel nicht sprudelnd zu kochen. Leicht siedendes Wasser sorgt dafür, dass die Stangen gleichmäßig garen und ihre Struktur behalten.
Ob der Spargel fertig ist, lässt sich am besten mit einer Gabel oder einem Messer testen. Gleitet die Spitze leicht hinein, ohne dass die Stange auseinanderfällt, ist der ideale Zeitpunkt erreicht.
Wer Spargel nach dem Kochen sofort serviert, erhält das beste Aroma. Besonders gut passen dazu klassische Petersilkartoffeln, Sauce Hollandaise oder einfach etwas zerlassene Butter.