Nudeln sind schnell zubereitet, vielseitig kombinierbar und für viele ein Klassiker auf dem Speiseplan. Doch kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass der Kochprozess selbst oft unnötig Energie verschwendet. Dabei lässt sich mit einer kleinen Anpassung im Kochverhalten viel Geld sparen – und das ganz ohne Kompromisse beim Geschmack.
Die klassische Art, Nudeln zuzubereiten – Wasser zum vollständigen Kochen bringen und die Hitze bis zum Ende der Garzeit auf voller Stufe lassen – ist im Hinblick auf Effizienz nicht optimal. Viele Haushalte verbrennen so unnötig Energie, denn der Großteil des Stroms wird für das konstante Erhitzen des Wassers über die gesamte Kochzeit verbraucht.
Stattdessen bringt man das Salzwasser wie gewohnt zum Kochen und gibt die Nudeln hinein. Allerdings wird der Herd nach etwa zwei Minuten komplett ausgeschaltet und die Resthitze genutzt, empfiehlt der italienische Verband Unione Italiana Food. Entscheidend dabei ist: Der Topf muss mit einem Deckel verschlossen werden, damit die Hitze nicht entweichen kann. Die Nudeln garen so in der gespeicherten Restwärme für die auf der Verpackung angegebene Garzeit weiter.
Wer die Restwärme der Herdplatte gezielt nutzt, statt die Pasta durchgehend auf höchster Stufe kochen zu lassen, soll die Kosten tatsächlich um rund ein Drittel senken.
Dabei hilft auch eine reduzierte Wassermenge: Statt der häufig zitierten 1 Liter pro 100 g Nudeln reichen oft schon rund 700 Milliliter pro 100 g, ohne dass die Pasta an Qualität verliert. Weniger Wasser bedeutet schnelleres Erhitzen und damit weniger Energieverbrauch.