Fans sind stinksauer

Deal mit Porno-Star sorgt für Ärger bei England-Klub

Große Aufregung bei Leicester City. Weil der Hauptsponsor des Premier-League-Klubs eine Pornodarstellerin engagierte, gehen Fans auf die Barrikaden.
06.11.2026, 09:32
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Riesenwirbel bei Leicester City! Der englische Traditionsklub steht wegen einer ungewöhnlichen Werbepartnerschaft seines Hauptsponsors in der Kritik. Glücksspielanbieter BC Game hat die bekannte Pornodarstellerin Eva Elfie als neue Markenbotschafterin verpflichtet. Bei Teilen der Fans sorgt der Deal für heftige Empörung.

BC Game, seit 2024 Haupttrikotsponsor der "Foxes", verkündete die Zusammenarbeit am Dienstag in den sozialen Medien. In einem Werbevideo wird Elfie als neues Gesicht des Unternehmens vorgestellt. Der Sponsor hebt dabei vor allem ihre Bekanntheit in der Gaming- und E-Sport-Szene hervor.

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Aufregung bei den Fans

Bei der Fanorganisation Foxes Trust kommt die Partnerschaft aber überhaupt nicht gut an. In einer Stellungnahme mit dem Titel "BC Game – Es wird immer schlimmer" rechnen die Anhänger mit dem Sponsor und der Entwicklung ihres Vereins ab. Schon die ursprüngliche Partnerschaft mit einem Glücksspielanbieter sei für viele Fans ein Problem gewesen. "Von dem Moment an, als sich der Klub entschied, das Sponsoring eines Wettunternehmens anzunehmen, hatten wir das Gefühl, dass Leicester City seine Werte über Bord wirft."

Dass der Sponsor nun auch mit einer Pornodarstellerin zusammenarbeitet, bringt das Fass für die Kritiker zum Überlaufen. Besonders die möglichen Auswirkungen auf junge Menschen bereiten ihnen Sorgen. "Sowohl Glücksspiel als auch Pornografie können verheerende Auswirkungen auf das Leben von Menschen haben, insbesondere auf junge Menschen", warnt die Fanorganisation. Ihre provokante Frage: "Ist es das, wofür wir jetzt stehen?"

Auch der Klub wurde aktiv

Mittlerweile hat sich auch Leicester City eingeschaltet. Der Verein bestätigte gegenüber der BBC, die Sorgen der Anhänger ernst zu nehmen. "Wir haben diese Bedenken direkt gegenüber BC Game angesprochen und führen weiterhin Gespräche mit dem Unternehmen, um eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden", erklärte ein Klubsprecher.

Ob der umstrittene Deal Konsequenzen für die Zusammenarbeit zwischen Leicester und seinem Hauptsponsor haben wird, ist noch offen.

red, 06.11.2026, 09:32
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