Der erste Vorfall ereignete sich laut der Polizei gegen 15 Uhr auf der Felberstraße. Dort beobachteten Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) zwei verdächtige Personen, die Gegenstände untereinander austauschten.
Nach dem Deal trennten sich die beiden Männer wieder. Die Polizisten konnten einen 23-jährigen Deutschen anhalten und bei ihm eine geringe Menge Cannabiskraut sicherstellen. Er gab an, die Drogen zuvor bei dem anderen Verdächtigen gekauft zu haben. Während der Käufer angezeigt wurde, observierten weitere Beamte den anderen Mann.
Der Verdächtige – ein 28 Jahre alter Serbe – wurde kurz darauf im Bereich der Mariahilfer Straße angehalten. Die Polizisten fanden bei ihm einen dreistelligen Eurobetrag in szenetypischer Stückelung, zwei Mobiltelefone und sechs Stück Druckverschlussbeutel mit insgesamt 7,1 Gramm Kokain.
Den größeren Fund machten die Beamten dann in der Wohnung des Serben. Insgesamt konnten 3.620 Euro an Bargeld, 102,2 Gramm Cannabispaste, 4,4 Gramm Cannabisharz, 134,1 Gramm Marihuana, 113,6 Gramm Kokain, rund 600 Stück psychoaktive Substanzen in Tabletten und 69,9 Gramm Ketamin sichergestellt werden. Der 28-Jährige wurde in eine Justizanstalt gebracht.
Nur vier Stunden nach dem ersten Fall erwischten Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten einen Dealer auf der Gumpendorfer Straße auf frischer Tat. Der Staatenlose (26) verkaufte 1,3 Gramm Kokain an einen 40-jährigen Österreicher.
Während der Käufer auf freiem Fuß angezeigt wurde, nahmen die Polizisten den 26-Jährigen fest. Der Verdächtige verweigerte die Aussage und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.