Nach 0:2 gegen Rapid

"Depperte Frage" – Kühbauer frotzelt Pariasek im ORF

Didi Kühbauer sorgt nach der LASK-Pleite gegen Rapid mit einer frechen Antwort an Moderator Rainer Pariasek im ORF für Schmunzler.
Sport Heute
11.10.2026, 22:05
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Didi Kühbauer ist für seine direkte Art bekannt. Nach der 0:2-Heimniederlage seines LASK gegen Rapid lieferte sich der Trainer mit ORF-Moderator Rainer Pariasek einen unterhaltsamen Schlagabtausch. Dabei fiel auch der Ausdruck "depperte Frage". Doch von einem Eklat keine Spur: Kühbauer schmunzelte bei seiner Antwort, Pariasek nahm den Spruch mit Humor.

Auslöser war eine Frage zur Startaufstellung der Linzer. Pariasek wollte wissen, welche Überlegungen hinter dem Einsatz von Lang und Sasa Kalajdzic steckten und ob der Plan möglicherweise nicht ganz aufgegangen sei. Kühbauer ahnte offenbar bereits, worauf der ORF-Mann hinauswollte und konterte mit einem breiten Schmunzeln.

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"Das ist jetzt wieder das Gute, was du mir jetzt da erklärst. Ich hab's genau gewusst, dass du jetzt wieder so eine depperte Frage stellst. Wie man es macht, ist es falsch", frotzelte der LASK-Coach. Pariasek verstand die Spitze als das, was sie war: ein Schmäh. Der Moderator lachte und antwortete mit einem knappen "Gerne, gerne".

Anschließend erklärte Kühbauer völlig ruhig seine Überlegungen. "Grundsätzlich ist es so, dass man sich immer was dabei denkt", stellte der 55-Jährige klar. Seine taktischen Pläne wollte er vor laufender Kamera allerdings nicht ausbreiten: "Wir haben jetzt mehrere Spiele und ich werde nicht vor euch sagen, was mein Gedanke ist." Mit Blick auf das intensive Programm der Linzer ergänzte er: "Ich kann nur sagen, dass wir auch die nächsten Wochen viele Spiele haben. Das war die Überlegung."

Schon zuvor hatte Kühbauer einer Frage von Pariasek widersprochen. Ob Rapid an diesem Abend einfach zu stark gewesen sei? "Nein, weit weg von zu stark", entgegnete der Burgenländer. Zwar hätten die Wiener gut gespielt und ihr Auftritt sei schön anzusehen gewesen, seine eigene Mannschaft habe es dem Gegner aber auch zu leicht gemacht. Vor allem die fehlende Aggressivität beim Stören der Rapid-Spieler ärgerte den Trainer.

Auch auf die Frage nach einer möglichen Mini-Krise reagierte Kühbauer sachlich. Vier Pflichtspiele in Folge sind die Linzer inzwischen ohne Sieg. "Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt", gab der Coach zu. In Panik verfällt er deswegen aber nicht. "Wir haben jetzt am Mittwoch mit Liverpool einen Gegner vor der Tür, wo wir auch nicht Favorit sind. Aber es wäre schlimm, wenn wir da jetzt alles hinterfragen würden."

So blieb vom ORF-Interview neben der sportlichen Aufarbeitung vor allem ein augenzwinkernder Moment zwischen Kühbauer und Pariasek hängen. Ein kleiner verbaler Seitenhieb, über den am Ende beide lachen konnten.

red,11.10.2026, 22:05