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Derby ab 17 Uhr – Austria will Rapid-Lauf stoppen

Um 17 Uhr steigt das Wiener Derby. Die Rollenverteilung ist dabei klar: Tabellenführer Rapid ist Favorit, die kriselnde Austria Underdog.
01.11.2026, 10:46
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Die Vorzeichen vor dem Wiener Derby könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Rapid mit sieben Pflichtspielsiegen in Folge an der Tabellenspitze steht und einen Rekordlauf hinlegt, steckt die Austria tief in der Krise.

Bereits 20 Punkte trennen die Erzrivalen nach zehn Bundesliga-Runden. Dabei hatten die Violetten in der vergangenen Saison noch drei der vier direkten Duelle für sich entschieden. Nun soll ausgerechnet das Derby die Wende bringen. "Es gibt kein besseres Spiel als ein Derby, um das Ruder herumzureißen", erklärte Austrias neuer Trainer Max Uhlig.

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Für den 33-Jährigen ist es das erste große Wiener Derby als Cheftrainer. Sein Gegenüber Johannes Hoff Thorup, der bislang ebenfalls noch auf seinen ersten Derby-Sieg wartet, hat sich intensiv auf den neuen Austria-Coach vorbereitet.

Neben der Cup-Niederlage gegen Hartberg analysierte Rapid auch Spiele der Young Violets unter Uhlig. "Sie spielen im Aufbau vielleicht mit ein bisschen mehr Risiko. Doch am Ende kommt es auf unsere Performance an", erklärte der Däne.

Gleichzeitig warnte er vor dem angeschlagenen Rivalen: "Sie wissen, dass sie im Derby eine große Chance haben, zurück in die Spur zu finden."

Rapid bremst die Euphorie

Trotz des Erfolgslaufs will bei den Hütteldorfern niemand voreilig vom Meistertitel sprechen. "Wir haben Ende Oktober, da sind wir noch weit weg davon, einen Titel zu gewinnen", stellte Hoff Thorup klar. Geschäftsführer Markus Katzer nahm die aktuelle Tabellenführung mit Humor: "Wir sind nicht nur Rekordmeister, sondern auch Zwischenstandsweltmeister."

Uhlig weiß unterdessen um die schwierige Ausgangslage seiner Mannschaft. "Den vermeintlichen Gap so wenig wie möglich sichtbar zu machen wird unser Ziel sein", erklärte der Austria-Coach. Rapid habe auch in schwierigen Phasen an seiner Spielidee festgehalten und werde dafür nun belohnt. Chancen rechnet sich der 33-Jährige dennoch aus: "Es gibt auch Punkte, wo sie nicht so gut sind und wir sie erwischen können."

Personell gibt es für die Austria zumindest eine positive Nachricht: Verteidiger Philipp Wiesinger steht nach langer Verletzungspause wieder im Kader. Rapid muss beim Auswärtsderby in Favoriten hingegen erneut auf die Unterstützung seiner eigenen Fans verzichten.

red, 01.11.2026, 10:46