Am Bergisel wird ein großes Infrastrukturprojekt umgesetzt. Am Dienstag beginnt die Errichtung der neuen Flutlichtanlage für die berühmte Skisprungschanze in Innsbruck. Dafür werden sieben bis zu 31 Meter hohe Masten angeliefert.
Die Anlage soll bereits Anfang Jänner erstmals zum Einsatz kommen. Ihre Premiere feiert sie beim ersten Frauenbewerb der Vierschanzentournee in Innsbruck. Insgesamt besteht das neue Flutlicht aus sieben Masten und 120 Scheinwerfern.
Auch der Herrenbewerb soll diesmal am Abend ausgetragen werden. Ohne die neue Beleuchtung wäre der geplante Zeitplan nicht umsetzbar.
Erfreuliche Nachrichten gibt es bei den Kosten. Ursprünglich waren für das Projekt 4,8 Millionen Euro veranschlagt worden. Nach aktuellem Stand sollen die tatsächlichen Kosten bei rund 4,2 Millionen Euro liegen.
Finanziert wird die Anlage von mehreren Seiten. Jeweils ein Drittel übernehmen der Bund und das Land Tirol. Das verbleibende Drittel teilen sich die Stadt Innsbruck und Ski Austria.
Überschaubar fallen hingegen die laufenden Stromkosten aus. Laut der Ski Austria Sportanlagen Betriebs-GmbH sollen für die gesamten Wettkampftage inklusive der Beleuchtung während des Auf- und Abbaus lediglich rund 370 Euro anfallen.