Elfer, Kader, Keeper

Die Regeländerungen in der neuen Bundesliga-Saison

Am Freitag startet die Bundesliga in die neue Saison. Hier sind die Regeländerungen für die neue Spielzeit im Überblick.
Newsdesk Heute
01.08.2025, 06:54
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Der Ball rollt wieder. Mit dem Duell LASK Linz gegen Meister Sturm Graz startet die österreichische Fußball-Bundesliga in die neue Saison. Alle jagen die Grazer, die zuletzt zweimal in Folge den Titel holten. Dabei gibt es aber auch einige Regel-Neuerungen. Hier ein Überblick.

Erweiterung der Kadergröße

Nachdem die Regelung der erweiterten Kadergröße bereits in europäischen Topligen greift, tritt die Regel mit Saisonbeginn auch in der heimischen Bundesliga in Kraft. Statt maximal 18 Spielern im Kader dürfen künftig bis zu 20 Kicker in den Spieltagskader berufen werden.

Änderung des Österreicher-Topfs

Die Änderung der Kadergröße hat auch Einfluss auf den Österreicher-Topf. Bisher durften von den 18 Spielern, die es in den Matchkader schafften, maximal sechs Spieler Legionäre sein. Durch die Anhebung der Kadergröße kann nun ein siebter Legionär in den Kader berufen werden – sofern tatsächlich 20 Spieler auf dem Blankett stehen. Sind es nur 18 Spieler, bleibt es bei der Beschränkung auf sechs Legionäre.

14 Bälle, fixe Punkte

Künftig werden pro Spiel 14 Bälle bereitgestellt, die auf fixen Vorrichtungen liegen müssen. Acht Ballkinder kümmern sich darum, dass die Bälle während des Spiels darauf platziert sind. Das direkte Überreichen der Bälle an Spieler (ausgenommen der Torhüter) ist ab Freitag nicht mehr erlaubt. Diese Änderung soll dazu führen, dass dem Heimteam kein Vorteil durch schnelle Übergaben der Bälle von unterstützenden Ballkindern entsteht. Vor dieser Regelung hatten die Helfer an der Seitenline einen großen Einfluss auf das Tempo des Spiels.

Die Acht-Sekunden-Regel

Das ist die wohl wichtigste Neuerung, die das für Regelfragen im Fußball zuständige IFAB beschlossen hat. Bislang war es dem Torhüter erlaubt, den Ball sechs Sekunden in der Hand zu halten, bei Überschreiten dieser Zeit wurde ein indirekter Freistoß gepfiffen, was allerdings so gut wie nie passierte. In Zukunft ist es den Tormännern erlaubt, den Ball acht Sekunden in der Hand zu halten. Der Schiedsrichter zeigt dann in den letzten fünf Sekunden einen Countdown an. Sollte ein Goalie den Ball länger in der Hand halten, gibt es einen Eckball für die gegnerische Mannschaft.

Doppelte Berührungen bei Strafstößen

Nach dem Aus von Atletico Madrid im Achtelfinale der Champions League, das durch ein Elfmeterschießen gegen Real Madrid entschieden wurde, hat das IFAB auch hier nachgeschärft. Atleticos Julian Alvarez war beim Schuss weggerutscht, hatte den Ball, bevor dieser ins Tor sprang, doppelt berührt. Der Versuch zählte nicht.

Das IFAB änderte auch diese Regel. Berührt ein Fußballer bei einem Elfmeter den Ball unbeabsichtigt doppelt und geht dieser danach ins Tor, so wird der Versuch wiederholt, bei einem Fehlschuss wird das Spiel mit indirektem Freistoß für die gegnerische Mannschaft fortgesetzt. Bei einem Elfmeterschießen wird der Versuch ebenso wiederholt, sofern der Ball im Tor landet. Bei einem Fehlschuss ist das andere Team an der Reihe.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 01.08.2025, 11:11, 01.08.2025, 06:54
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