Mauricio Pochettino soll die USA bei der Heim-WM 2026 zum Erfolg führen. Der argentinische Starcoach kämpft aber noch immer mit fehlender Konstanz und einer klaren Spielidee. Große Hoffnungen ruhen auf Christian Pulisic, der international den endgültigen Durchbruch bisher schuldig blieb.
Pocchetino übernahm den Posten des Nationaltrainers im September 2024 - die Verbandsoberen wollten unbedingt einen namhaften Chefcoach haben. Und der Argentinier (20 Länderspiele) hatte sich als Vereinstrainer beim FC Chelsea, bei Paris Saint-Germain (Meister 2022 und Pokalsieger 2021) und Tottenham Hotspur auch durchaus einen respektablen Ruf erworben. Mit der Nationalmannschaft aber hatte und hat der 54-Jährige so seine Probleme, die Kritikpunkte: zu viele personelle Experimente, dadurch keine eingespielte Stammformation sowie keine Festlegung auf ein Spielsystem. Dass Pocchetino zwischenzeitlich zugegeben hat, er vermisse den Vereinsfußball und die Premier League hat sein Ansehen nicht verbessert.
Borussia Dortmund, FC Chelsea, AC Mailand - im US-Fußball kommt das einstige Supertalent Christian Pulisic (sprich: Pulisick) schon aufgrund der Namen der Vereine, für die er in der Vergangenheit spielte und jetzt spielt, dem Status eines Stars noch immer am nächsten - weshalb er auch stets unter penibler Beobachtung der Öffentlichkeit und der Medien steht.
Zu einem Star auf internationaler Ebene hat es bislang aber nicht gereicht für den immer noch erst 27 Jahre alten Angreifer - er ist ein unerfülltes Versprechen. Dazu passt der realistische, aber undiplomatische Satz von Pocchetino, kein Spieler der USA, Pulisic eingeschlossen, gehöre nach seiner Meinung zu den besten 100 Spielern der Welt.