"Diese Dankbarkeit, die da zurückkommt, da bekomme ich einfach schon eine Gänsehaut und die Arbeit macht mir wirklich Spaß." Und dann fällt noch ein Satz, der Bände spricht: "Es ist ein bisschen kitschig, aber es ist mein Traumberuf."
Wer Menschen zuhört, die in der Pflege und Betreuung arbeiten, merkt schnell ihre Hingabe an diese Berufe. Es geht um Menschen, Beziehungen – und um das Gefühl, mit der eigenen Arbeit tatsächlich etwas zu bewirken.
Lerne mit uns die vier Berufe Heimhilfe, Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz oder Fach-Sozialbetreuung kennen.
Hinter "Pflege und Betreuung" stecken unterschiedliche Berufsbilder und unterschiedliche Talente. Manche Menschen schätzen den persönlichen Kontakt und wollen anderen eine Stütze im Alltag sein, andere wiederum interessieren sich für Gesundheit und medizinische Zusammenhänge.
Den Ausgangspunkt für diese vielfältige Berufswelt bildet das FSW Bildungszentrum, das maßgeschneiderte Aus- und Fortbildungen sowie Bildungsberatung bietet.
Haben wir dein Interesse geweckt? Dann stellen wir dir hiermit diese vier Berufe vor:
Menschen dabei unterstützen, möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden zu leben: Genau darum geht es bei der Heimhilfe.
Heimhelferin Karin weiß aus ihrem Berufsalltag, wie vielseitig diese Unterstützung sein kann. Heimhelferinnen und -helfer unterstützen im Haushalt und bei der Körperpflege, beim Gehen oder Stiegen steigen und beim Umgang mit Hilfsmitteln wie Rollatoren, Rollmobilen oder Krücken.
Dabei gilt ein wichtiger Grundsatz: nicht einfach alles abnehmen. "Bei der Unterstützung ist es wichtig, dass wir nur so viel wie nötig unterstützen und so wenig wie möglich", erklärt Karin. Denn dadurch können ältere Menschen möglichst lange selbstständig bleiben.
Pflegeassistent Stefan beschreibt die Nähe zu den Kunden als wichtigen Teil seines Berufs. Durch diese Nähe können ihm Veränderungen auffallen, die er entsprechend dokumentieren und an die zuständigen Fachpersonen weiterleiten kann.
So können Betreuung und Behandlung entsprechend angepasst und die Menschen bestmöglich gepflegt werden. Gefragt sind deshalb neben pflegerischem Wissen auch Aufmerksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein gutes Gespür für Menschen.
Wer in der Pflege mehr Kompetenzen übernehmen möchte, kann sich in nur einem Jahr von der Pflegeassistenz zur Pflegefachassistenz weiterentwickeln.
Während für die Pflegeassistenz im beruflichen Alltag eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson verfügbar und erreichbar sein muss, können Pflegefachassistentinnen und -assistenten in bestimmten Bereichen freier und bis zu einem gewissen Grad selbstverantwortlich arbeiten.
Manchmal besteht Unterstützung darin, einen anderen Menschen nicht nur zu versorgen, sondern seine Welt ein Stück weit zu verstehen. Genau hier setzt die Fach-Sozialbetreuung an.
Fach-Sozialbetreuer Clemens beschreibt ein ausgesprochen vielseitiges Berufsbild: Fach-Sozialbetreuer begleiten Menschen in ihrem alltäglichen Leben. Dabei kann es um Gesundheit, Amtswege oder ganz persönliche Angelegenheiten gehen.
Was Clemens an seinem Beruf besonders schätzt, hat aber weniger mit einzelnen Aufgaben zu tun, er mag: "Dass man eben in Beziehungen tritt."
Wer empathisch ist, gerne kommuniziert und Beziehungen zu Menschen aufbauen möchte, könnte sich deshalb gerade in diesem Beruf wiederfinden.
Heimhilfe, Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz oder Fach-Sozialbetreuung: Schon diese vier Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Arbeit in Pflege und Betreuung sein kann. Und auch der Weg dorthin ist nicht für alle derselbe.
Genau deshalb gibt es die Bildungsberatung im FSW Bildungszentrum. Dort geht es nicht nur darum, eine passende Ausbildung zu finden. Auch Fragen rund um Förderungen und Finanzierung spielen eine wichtige Rolle.
Bildungsberaterin Katharina aus der FSW-Bildungsberatungsstelle weiß, dass die Möglichkeiten stark von der individuellen Situation abhängen. Welche Ausbildung soll es werden? Welche Unterstützung kommt dafür infrage?
Je nachdem gibt es unterschiedliche Ausbildungsförderungen – beispielsweise für Ausbildungskosten, aber auch Möglichkeiten zur Unterstützung des Lebensunterhalts.
Im Rahmen einer individuellen Beratung kann geklärt werden, welche Förderung für die persönliche Wunschausbildung möglich ist.
Pflege und Betreuung sind außerdem nicht erst dann ein Thema, wenn die erste Berufsausbildung längst abgeschlossen ist.
Barbara zeigt, dass Jugendliche bereits früh in diese Berufswelt einsteigen können. Ab 14 Jahren gibt es zwei mögliche Ausbildungswege: Eine dreijährige Fachschule, nach der eine verkürzte Ausbildung zur Pflegeassistenz absolviert werden kann.
Daneben gibt es eine fünfjährige höhere Lehranstalt für Pflegeberufe. Sie endet mit der Matura und der Berufsberechtigung zur Pflegefachassistenz.
Wer die Schulpflicht bereits abgeschlossen hat, kann ab 15 Jahren als Pflegestarter einsteigen und sich so zur Pflegeassistenz ausbilden lassen. Damit wird Pflege auch für Jugendliche zu einer konkreten beruflichen Perspektive.
Ein Einstieg über Heimhilfe oder Pflegeassistenz kann beispielsweise der Anfang sein. Danach sind Weiterentwicklungen in Richtung Pflegefachassistenz oder Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit beziehungsweise Behindertenarbeit möglich.
Wer sich für diese Berufswelt entscheidet, legt sich nicht zwangsläufig für immer auf genau dieselbe Tätigkeit fest. Ausbildungen in Pflege und Betreuung können aufeinander aufbauen und damit neue berufliche Möglichkeiten eröffnen.
Entdecke jetzt die Ausbildungs- und Beratungsmöglichkeiten des FSW Bildungszentrums und finde heraus, welcher Weg zu dir passt.
Vereinbare einen Termin über die Website https://www.bildungszentrum-wien.at/ oder kontaktiere das FSW Bildungszentrum telefonisch unter 0505-379-70900.
Dieser Artikel beruht auf einer Medienkooperation mit HEUTE und ist mit finanzieller Unterstützung des Fonds Soziales Wien entstanden.
Weitere Informationen zum Fonds Soziales Wien (FSW): https://www.heute.at/sozialesicherheitwien