Vorsorge mit Community Nursing

Gesundheit unter 30: Darauf solltest du achten

Schlechter Schlaf, Dauerstress oder Rückenschmerzen? Warnsignale wie diese solltest du auch unter 30 ernst nehmen - FSW Community Nurses helfen dir.
Fonds Soziales Wien (FSW)
25.09.2026, 10:56

Du bist noch keine 30 - aber Hand aufs Herz, wie alt fühlst du dich wirklich? Bist du gestresst oder oft schlecht drauf? 

Was, wenn das Warnsignale sind? Denn jung zu sein bedeutet nicht automatisch, vor körperlichen oder seelischen Beschwerden geschützt zu sein. Genau hier setzt das "Community Nursing" an. Dieses kostenlose Angebot richtet sich an alle, die ihrer Gesundheit was Gutes tun wollen.

Wie dir Community Nursing hilft

Gerade unter 30 werden gesundheitliche Warnsignale gerne weggeschoben: zu wenig Schlaf, Dauerstress, Verspannungen, Erschöpfung oder psychische Belastungen. Schließlich ist man jung – und denkt sich: "Das wird schon wieder". Doch genau jetzt ist es wichtig, über die eigene Gesundheit zu sprechen, bevor Beschwerden chronisch werden.

Community Nurses sind diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen. Sie beraten kostenlos zu körperlicher und seelischer Gesundheit, vermitteln Gesundheitswissen und helfen dabei, die passende Anlaufstelle zu finden. Dabei geht es darum, gesundheitliche Probleme möglichst früh zu erkennen und ihnen vorzubeugen.

Vorsorgeuntersuchung: Zu wenig angenommen

In Österreich ist ab dem vollendeten 18. Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung pro Jahr kostenlos – trotzdem wird dieses Angebot zu wenig genutzt.

Bewegung gehört neben Ernährung und Gesundheitsvorsorge zu einer der wichtigsten Säulen für ein gesundes Leben.
Foto: Bild: iStock / DragonImages

Denn eines ist klar: Die Abwesenheit von Beschwerden oder junges Alter allein sind kein ausreichender Schutz; Ein ungesunder Lebensstil oder Schicksalsschläge können auch bei jungen Erwachsenen Erkrankungen auslösen.

Check deine Gesundheit

Mach Gesundheitsvorsorge zu deiner persönlichen Routine. Wer rechtzeitig auf Stress, psychische Probleme oder beginnende Erkrankungen reagiert, kann viel verhindern. Ein kostenloses persönliches Beratungsgespräch mit einer Community Nurse hilft dir, den richtigen Weg zu finden.

Auch wenn es dir grundsätzlich gut geht, hast du vielleicht trotzdem Fragen zu deiner Gesundheit, etwa zu Ernährung, Stressbewältigung oder Bewegung – die Community Nurse hört dir auf jeden Fall zu, berät dich und hilft dir, passende weiterführende Unterstützung zu finden.

Zum kostenlosen Angebot gehören unter anderem:

  • persönliche Beratung in FSW-Standorten, Einrichtungen und Bezirksvorstehungen
  • Individuelle Hausbesuche in ganz Wien
  • Sprechstunden in den Bezirken
  • Informationsveranstaltungen und Workshops zu gesundheitsfördernden Themen
  • Bewegungsangebote
  • telefonische Beratung über das FSW-Kund:innentelefon 01/24 5 24

Was ist Community Nursing?

Community Nursing ist ein Versorgungskonzept, das Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung dabei unterstützt, möglichst lange aktiv, selbstständig und gesund zu bleiben.

Wer sind Community Nurses?

Sie sind diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und die zentrale Anlaufstelle im Bezirk für Informationen und Aktivitäten rund um Gesundheitsförderung und -vorsorge.

Die Entstehung des Projekts "Community Nursing"

Community Nursing startete als Modellprojekt, das im Rahmen des Österreichischen Aufbau- und Resilienzplans von der EU-finanziert wurde. In Wien wird das Projekt "Community Nursing" durch das Kund:innenservice des Fonds Soziales Wien (FSW) umgesetzt.

Was sind die Ziele von Community Nursing?

o   Stärkung des Gesundheitsbewusstseins

o   Gesundheitsförderung und -vorsorge

o   Bekämpfung von sozialer Isolation und Förderung des Miteinanders

o   Orientierungshilfe: Die Community Nurses helfen, sich im Gesundheits- und Sozialsystem zurechtzufinden und vermitteln gezielt die passende Unterstützung

Dieser Artikel beruht auf einer Medienkooperation mit HEUTE und ist mit finanzieller Unterstützung des Fonds Soziales Wien entstanden.

Weitere Informationen zum Fonds Soziales Wien (FSW):
https://www.heute.at/ sozialesicherheitwien

fsw,25.09.2026, 10:56
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