Die kleinen Nager machen sich meist im Verborgenen breit, doch hinterlassen sie typische Spuren. Wer diese Warnzeichen kennt, kann schnell handeln, bevor sich die ungebetenen Gäste vermehren.
Ein deutliches Alarmzeichen ist der Fund von Kot. Ist er etwa 6 bis 12 Millimeter groß, weich und glänzend, deutet das auf Rattenbefall hin. Auch kleine Fußabdrücke können in staubigen Bereichen sichtbar werden: Hinterfüße haben fünf Zehen, Vorderfüße haben vier Zehen mit Krallen.
Wie chip.de unter Berufung auf die Experten von Puschmann und APEX Schädlingsbekämpfung berichtet, sind auch Nagespuren an Kabeln, Lebensmittelverpackungen oder Müllsäcken typische Zeichen für einen Befall.
Ratten sind nachtaktiv – Geräusche wie Trippeln, Rascheln oder Kratzen in den Wänden oder auf dem Dachboden sind ein verlässlicher Hinweis. Ebenso Schmierspuren entlang der Wände: Das Körperfett der Ratten hinterlässt dunkle Abdrücke an ihren Laufwegen.
Nester sind ein weiterer eindeutiger Beweis. Diese finden sich am Dachboden, in Zwischendecken, bei Komposthaufen oder in Gartenlauben. Wenn Nahrungsreste plötzlich verschwinden und angeknabbert wieder auftauchen, ist das ebenfalls charakteristisch.
Ein ungewohnter, ammoniakartiger Geruch ist fast immer ein sicheres Zeichen für die Anwesenheit von Ratten. Experten raten: Bei Verdacht sofort handeln und Gebäudeschäden abdichten sowie Nahrungsquellen entfernen. Bei starkem Befall sollte ein professioneller Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden.