Die deutsche Netflix-Serie "Unfamiliar" entwickelt sich rasant zum weltweiten Streaming-Hit. Nur wenige Tage nach dem Start avancierte der Berliner Spionage-Thriller zum globalen Publikumsmagneten und sicherte sich in 35 Ländern Platz eins der Charts.
Insgesamt kommt die sechsteilige Produktion in den ersten zehn Tagen auf rund 15 Millionen Views.
Bereits kurz nach der Premiere am 5. Februar verzeichnete die Serie starke 4,9 Millionen Abrufe. In der darauffolgenden vollständigen Auswertungswoche schnellten die Zahlen auf 10,4 Millionen Views nach oben. Damit ließ die von Gaumont produzierte Reihe zeitweise sogar den Dauerbrenner "Bridgerton" hinter sich und übernahm die Spitze der weltweiten Rankings.
Der Erfolg von "Unfamiliar" zieht sich quer über den Globus. Besonders in Brasilien, Nigeria, Finnland und den Niederlanden kletterte die Serie an die Spitze der Netflix-Top-10. In Österreich schafft es der Thriller aktuell immerhin auf Rang vier. Tendenz steigend.
Im Mittelpunkt von "Unfamiliar" steht das frühere Agentenpaar Meret, gespielt von Susanne Wolff, und Simon, dargestellt von Felix Kramer. Nach ihrer Zeit beim Bundesnachrichtendienst betreiben die beiden ein konspiratives Safehouse für Menschen, die untertauchen müssen.
Doch die Vergangenheit holt sie ein: Russische Gegenspieler, ehemalige Auftraggeber und Akteure aus dem organisierten Verbrechen verweben sich zu einem bedrohlichen Netzwerk – vor der atmosphärischen Kulisse Berlins.
Die Serie setzt dabei nicht allein auf Actionelemente wie Verfolgungsjagden und körperliche Konfrontationen. Im Zentrum steht vielmehr die komplexe Beziehung der beiden Hauptfiguren.
Gegenseitiges Misstrauen, unausgesprochene Wahrheiten und alte Lebenslügen treiben die Handlung ebenso voran wie die äußeren Bedrohungen. Der psychologische Konflikt bildet damit das eigentliche Herzstück der Geschichte.