Neue Risiko-Karte

Diese Länder gelten als "extrem gefährlich"

Eine aktuelle Risikokarte zeigt, wo es im Jahr 2027 besonders brenzlig werden könnte.
André Wilding
06.10.2026, 11:57
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Eine neue Weltkarte macht deutlich, in welchen Ländern oder Regionen du 2027 besser nicht Urlaub machen solltest. Während die Lage in einigen Staaten immer unsicherer wird, zählt etwa die Schweiz weiterhin zu den sichersten Orten der Welt.

Hinter der sogenannten Global Risk Map 2027 steckt der US-Sicherheitsdienstleister Global Guardian. Für die Bewertung wurden verschiedene Faktoren wie Kriminalität, bewaffnete Konflikte, Terrorgefahr, politische Unruhen, Gesundheitssystem, Infrastruktur und Naturkatastrophen herangezogen. Daraus ergeben sich fünf Stufen – von niedrig bis extrem. Ab der Stufe 'hoch' rät das Unternehmen ganz klar von nicht unbedingt notwendigen Reisen ab.

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Wichtig: Die Karte ist keine offizielle Reisewarnung. Global Guardian ist ein privater Anbieter. Wenn du eine Reise planst, solltest du daher unbedingt auch die offiziellen Hinweise der Behörden beachten. Diese findest du hier.

Iran jetzt auf höchster Gefahrenstufe

Vor allem im Nahen Osten sieht es düster aus. Der Iran wird jetzt mit der höchsten Risikostufe 'extrem' bewertet. Global Guardian nennt unter anderem die politische Lage sowie die gestiegene Gefahr willkürlicher Festnahmen von Ausländerinnen und Ausländern als Gründe.

Auch rund um den Persischen Golf hat sich die Situation verschärft. Bahrain und Kuwait rutschen von 'moderat' auf 'hoch'. Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien werden jetzt als 'mittel' eingestuft, genauso wie Saudi-Arabien.

Das betrifft übrigens nicht nur Urlauber, sondern auch alle, die dort nur zum Umsteigen sind. So zählen etwa Dubai, Abu Dhabi und Doha zu den wichtigsten Flughäfen für Fernreisen nach Asien, auf die Malediven oder andere exotische Ziele.

Auch beliebte Urlaubsziele betroffen

Gefahren gibt es aber nicht nur in klassischen Krisenregionen. Mexiko bleibt ein Hochrisikoland. Die Gewalt der Drogenkartelle greift laut Global Guardian immer öfter auch auf Orte über, die viele mit Traumstränden und Urlaub verbinden – etwa Cancún, Tulum oder Puerto Vallarta.

Ecuador wird nun ebenfalls als 'hoch' eingestuft. Dort eskaliert derzeit die Bandengewalt. Besonders betroffen ist die Stadt Guayaquil – ausgerechnet der Ort, über den viele Reisende zu den Galápagos-Inseln gelangen.

Auch bei der Türkei und Ägypten lohnt sich ein genauer Blick. Nicht das ganze Land ist gleich gefährlich. In der Türkei gelten vor allem die Grenzregionen zu Iran, Irak und Syrien als besonders riskant. Die Urlaubsorte Antalya und Bodrum sind weit davon entfernt. In Ägypten konzentrieren sich die größten Risiken auf den Nord-Sinai sowie auf bestimmte Grenz- und Wüstengebiete.

Manche Länder werden sicherer

Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Jamaika verbessert sich von 'hoch' auf 'mittel'. Global Guardian nennt unter anderem eine deutlich gesunkene Mordrate.

Südkorea steigt von 'moderat' auf 'niedrig', weil sich die politische Lage entspannt hat. Auch Ungarn wird nach dem Ende der Orban-Regierung neu mit einem niedrigen Risiko bewertet. Nach dem Regierungswechsel sieht Global Guardian vor allem ein geringeres Risiko für größere politische Proteste.

wil,06.10.2026, 11:57