Genuss

Diesen neuen Burger gibt's jetzt fix bei McDonald's

Nach der fast zweimonatigen Testphase steht jetzt fest: Der fleischlose "McPlant" wird fester Bestandteil im McDonald's-Sortiment.

Christine Scharfetter
Teilen
Der "McPlant" beinhaltet Tomaten, Essiggurkeln, Zwiebeln, Salat, Ketchup, Senf, die typische Sandwichsauce, Cheddar-Käse und ein Patty aus Erbsenprotein.
Der "McPlant" beinhaltet Tomaten, Essiggurkeln, Zwiebeln, Salat, Ketchup, Senf, die typische Sandwichsauce, Cheddar-Käse und ein Patty aus Erbsenprotein.
Denise Auer

Dieser Burger ist gekommen, um zu bleiben: Mit dem "McPlant" überraschte McDonald's seine Kunden Mitte August erstmals mit einem fleischlosen Burger. Jetzt - nach einer etwa zweimonatigen Testphase in Österreich - steht fest, der Burger mit pflanzlichem Fleischersatz wird weltweit fix ins Sortiment aufgenommen.

    McDonald's präsentierte am Montag den McPlant.
    McDonald's präsentierte am Montag den McPlant.
    Denise Auer

    Im Gegensatz zum Gemüselaberl des Veggie Burgers besteht das Patty des "McPlant" aus Erbsenprotein. Damit soll die Textur und der Geschmack von echtem Faschiertem imitiert werden. Ein Vorhaben, das mit Fleisch-Alternativen von Beyond Meat offensichtlich gelungen ist. 

    "Wir freuen uns sehr darüber, dass der 'McPlant' von unseren Gästen so positiv aufgenommen wurde. Die Verkaufszahlen in den ersten Wochen haben unsere Erwartungen um mehr als 100 Prozent übertroffen“, so McDonald's-Marketing-Chefin Sonja Dirnböck.

    Ohne Fleisch, aber nicht vegan

    In vegane Gefilde wagt sich McDonald's damit jedoch noch lange nicht vor. Der "McPlant" kommt nämlich nicht nur mit Tomaten, Essiggurkerln, Zwiebeln, Salat, Ketchup und Senf daher, sondern auch mit Cheddar-Käse und der typischen Sandwichsauce samt Eigelb. Auf Wunsch kann aber beides weggelassen werden. An der Tatsache, dass die Erbsen-Laberl am gleichen Herd zubereitet werden wie die normalen Rindfleisch-Pattys, ist jedoch nichts zu ändern.

    Schließlich wollte man mit dem "McPlant" jetzt nicht vorrangig die Veganer bedienen. Das Ziel war es, die wachsende Zielgruppe der "Flexitarier" anzusprechen: Menschen, die ihren Fleischkonsum reduzieren und ab und zu vegetarisch essen möchten.