Ab morgen wird die Fahrzeugflotte bei foodora umgestellt: E-Mopeds sind bei Lieferungen künftig nicht mehr erlaubt. Stattdessen dürfen Rider innerhalb der foodora-Flotte nur noch mit Fahrrädern und E-Bikes unterwegs sein.
Wer ab 1. Oktober trotzdem mit einem E-Moped für foodora liefert, verstößt gegen die Fahrzeugvorgaben. Das kann bis zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen. Die Rider wurden nach Angaben des Unternehmens bereits seit Juni über die bevorstehenden Änderungen informiert.
Neben E-Mails und Newslettern setzte foodora im Sommer auch auf Roadshows in mehreren österreichischen Städten. Dabei konnten sich die Zusteller über die neuen Vorgaben, deren Auswirkungen auf ihre Arbeit und Möglichkeiten für einen Fahrzeugwechsel informieren.
Auch beim Umstieg auf Fahrräder und E-Bikes will das Unternehmen unterstützen. Dafür plant foodora bis 2027 Investitionen im siebenstelligen Bereich.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Kooperation mit dem Anbieter Cycle. Rider sollen dadurch Fahrräder und E-Bikes zu vergünstigten Konditionen sowie Wartungs- und Serviceleistungen erhalten.
"Wir haben uns frühzeitig auf die neuen Vorgaben vorbereitet und unsere Rider über mehrere Monate hinweg bei der Umstellung begleitet. Neben klarer Information war uns wichtig, auch konkrete Lösungen für den Wechsel auf Fahrräder und E-Bikes zur Verfügung zu stellen", sagt Dragan Milovanovic, Managing Director von foodora Österreich.
Zusätzlich beteiligt sich foodora an einer Initiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI). Dabei werden spezielle Verkehrssicherheitstrainings für Essenszusteller angeboten. Teilnehmende foodora-Rider unterstützt das Unternehmen mit einer Prämie von 50 Euro.