Emotionaler Abschied im österreichischen Skisport! Skicrosserin Christina Födermayr zieht einen Schlussstrich unter ihre Karriere. Nach zahlreichen Verletzungsrückschlägen verabschiedet sich die zweifache Olympiateilnehmerin mit bewegenden Worten von ihrem Sport.
"Für den Großteil meines Lebens war das alles, was ich kannte. Und für lange Zeit dachte ich, es gäbe immer mehr", schreibt die Österreicherin auf Instagram.
Besonders das Verletzungspech machte Födermayr während ihrer Laufbahn immer wieder zu schaffen. Ausgerechnet bei ihrem größten Weltcup-Erfolg im Dezember 2023 in Arosa zog sie sich eine schwere Knieverletzung zu.
Damals fuhr die ÖSV-Athletin auf den zweiten Platz und feierte damit ihren einzigen Podestplatz im Weltcup. Bei einem Sturz erlitt sie allerdings eine Teilruptur des hinteren Kreuzbandes sowie eine Verletzung des Innenbandes im linken Knie.
Trotz zahlreicher Rückschläge kann Födermayr auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Sowohl bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking als auch 2026 in Livigno belegte sie den 22. Platz.
Bereits im Nachwuchs hatte sie ihr großes Talent unter Beweis gestellt. 2021 gewann sie mit dem österreichischen Team Gold bei der Junioren-WM, ein Jahr später holte sie Bronze im Einzel. In ihrem emotionalen Abschiedspost blickt Födermayr ohne Reue auf ihre Karriere zurück.
"Ich möchte nicht daran denken, was hätte sein können. Ich möchte daran denken, was war. Die Orte. Die Menschen. Die Kämpfe. Die Höhen und Tiefen", schreibt die Skicrosserin. Zum Abschluss richtet sie noch einmal bewegende Worte an ihren Sport: "Was für ein Leben. Und Gott ... es war schön. Danke, Skifahren!"