Acts und Termin

Donauinselfest 2026 – Diese Neuerungen gibt es heuer

Das 43. Donauinselfest findet heuer von 3. bis 5. Juli statt. Nun wurden erste Details und Schwerpunkte bekanntgegeben. Auch Neuerungen sind dabei.
Wien Heute
12.02.2026, 16:00
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Jährlich pilgern drei Millionen Besucher zum Donauinselfest (DIF) – auch heuer wird eines der größten Open-Air-Festivals weltweit bei freiem Eintritt wieder gestürmt – trotz "einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit", wie es in einem Hintergrundgespräch mit SPÖ-Landesparteisekretär Jörg Neumayer hieß.

Das Festival bietet auch heuer wieder auf insgesamt 14 Bühnen ein buntes Programm. Die Schwerpunkte liegen – wie gewohnt – auf (heimischer) Musik und Familien: "Ich liebe dieses Festival, aber wir müssen mit sehr viel Augenmaß planen und organisieren", erklärte Neumayer.

SPÖ-Landesparteisekretär Jörg Neumayer präsentierte erste Informationen zum heurigen Donauinselfest.
Markus Sibrawa

Termin nach hinten verschoben

Als erste Neuerung wird das DIF heuer um eine Woche nach hinten geschoben, da die Organisatoren eine Kollision mit dem Formel 1 Grand Prix in Spielberg (26. bis 28.6.) vermeiden wollten – statt Ende Juni geht es ab dem Schulschluss von 3. bis 5. Juli über die Bühne.

"Rund 253.000 Schüler und Schülerinnen sind für uns als Besucher eine große Zielgruppe", so Neumayer. Das Inklusionskonzert, das laut Neumayer im vergangenen Jahr sehr nachgefragt war und gut angekommen ist, wurde auf 12 Uhr mittags verlegt.

Acts spielen heuer länger

Die größte Veränderung betrifft allerdings die rund 200 Acts, die am DIF auftreten werden: "Wir haben das Feedback bekommen, dass die Spielzeit von 60 Minuten für das Publikum zu wenig ist. Wir werden daher die Slots verlängern", meinte Neumayer. Wie lange die Slots genau sein werden, steht allerdings erst nach der fixierten Programmplanung fest. Aufgrund der verlängerten Spielzeit werde aber die Anzahl der Acts gekürzt.

Naturgemäß liegt der Fokus wieder auf Austro-Musik: "Wir wollen die österreichische Musik in den Vordergrund stellen und geben den Künstlern hier die Möglichkeit, auf einer wirklich großen Bühne zu spielen. Unser großes Glück ist: Alle lieben das Donauinselfest und wollen hier auftreten", so Neumayer. Auch der "Rock The Island Contest" und der "Rock The Island Contest 4 Kids" werden wieder abgewickelt.

Sportliche Angebot wird ausgeweitet

Neben Musik liegt das Augenmerk auf dem sportlichen Angebot: "Da wollen wir größer denken", betonte Neumayer. Von 25. bis 30. Juni finden die Nationalen Special Olympics Sommerspiele in Wien statt: "Wir wollen das in das Donauinselfest integrieren und damit dem Thema mehr Gewicht geben und ein internationales Zeichen aussenden." Auch das Thema Fußball wird in Bezug auf die WM beim Donauinselfest eine Rolle spielen.

Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch die Nachhaltigkeit: Im vergangenen Jahr gab es ein Nachhaltigkeitszelt – heuer soll das Thema auf das gesamte 4,5-Kilometer lange Areal ausgedehnt werden. In Sammel- und Hand-Aschenbechern sollen wieder Tschickstummel mitgenommen werden, in Kooperation mit der Lebensmittel-Drehscheibe vom ASBÖ sollen zudem nicht ausgegebene Lebensmittel aus dem Backstage-Bereich von allen 14 Bühnen abgeholt werden.

1,8 Millionen Euro Förderung von der Stadt

Bezüglich der Finanzierung wird das DIF heuer erneut mit 1,8 Millionen von der Stadt Wien gefördert. Laut Neumayer entspricht der Betrag rund 30 % der Kosten, die dementsprechend insgesamt rund sechs Millionen Euro ausmachen.

Die restlichen 70 % würden von privaten Großsponsoren getragen werden. Allerdings lag das DIF-Budget 2023 bereits bei rund sechs Millionen Euro. Ob das auch heuer so bleiben wird, ist aufgrund der zahlreichen Teuerungen fraglich. Neumayer wies aber auf eine Studie zur Umwegrentabilität hin, wonach das DIF23 eine regionale Wertschöpfung von 40 Millionen Euro ergeben habe. Die nächsten Infos werden dann Mitte März bekanntgegeben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 12.02.2026, 16:05, 12.02.2026, 16:00
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