"Kein Embargo gegen Israel"

"Doppelmoral!": Özil fordert Ende der Russland-Sperre

Mesut Özil sorgt mit brisanten Aussagen für Aufsehen. Er fordert die Rückkehr von Russland in den Weltfußball.
23.10.2026, 10:45
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Mesut Özil (38) sorgt mit brisanten Aussagen für Aufsehen! Der ehemalige deutsche Nationalspieler fordert die Rückkehr russischer Mannschaften in den internationalen Fußball. Dabei wirft der Weltfußballverband FIFA eine Ungleichbehandlung von Russland und Israel vor.

Bei einem Veteranenspiel zwischen Istanbul Başakşehir und Zenit St. Petersburg nutzte der Weltmeister von 2014 die Gelegenheit, um sich zu den Sanktionen gegen Russland zu äußern. Nach dem 3:2-Erfolg der türkischen Mannschaft richtete er einen deutlichen Appell an die FIFA.

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"Der Fußball hat immer für Frieden gesorgt. Solange wir die Herkunft und den Glauben nicht beachtet haben, hat der Fußball die Menschen immer zusammengebracht", erklärte Özil.

Anschließend kritisierte der frühere Arsenal- und Real-Madrid-Star die unterschiedliche Behandlung der beiden Länder: "Wie Sie wissen, gab es kein Embargo gegen Teams aus Israel, aber gegen russische. Ich möchte an der Stelle an die FIFA appellieren: Ich hoffe, dass sie Doppelmoral beiseiteschieben und alle gleich behandeln."

Russische Mannschaften sind seit dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 von Wettbewerben der FIFA und UEFA ausgeschlossen. Israelische Teams dürfen hingegen weiterhin an internationalen Bewerben teilnehmen.

Özil sorgt bereits seit längerer Zeit mit politischen Stellungnahmen für Diskussionen. Im Jahr 2024 veröffentlichte er auf Instagram mehrfach eine Landkarte, auf der Israel durchgestrichen und durch die Bezeichnung "Palestine" ersetzt worden war.

Auch seine enge Verbindung zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ist bekannt. Im vergangenen Jahr wurde der ehemalige Fußballstar in den Vorstand von Erdoğans Regierungspartei AKP gewählt.

Mit seiner jüngsten Forderung bringt sich Özil nun erneut in eine politische Debatte ein, die weit über den Fußball hinausgeht.

Die Aussagen des Weltmeisters sind auch in türkischen Medien dokumentiert. Başakşehir bestätigte zudem das 3:2 im Veteranenspiel gegen Zenit St. Petersburg.

red, 23.10.2026, 10:45
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