Maschine stürzte senkrecht ab

Drama am Attersee – Opfer sind 20 und 25 Jahre alt

Ein Fluglehrer (25) und sein Schüler (20) stürzten am Mittwoch mit einem Kleinflugzeug in den Attersee. Das Wrack liegt in 160 Metern Tiefe.
Newsdesk Heute
26.08.2026, 22:41
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Ein tragischer Flugzeugabsturz erschütterte am Mittwoch den Attersee in Oberösterreich. Ein 20-jähriger Flugschüler und sein 25 Jahre alter Fluglehrer waren mit einer zweisitzigen Propellermaschine unterwegs, als der Flieger plötzlich an Höhe verlor und in den See stürzte. Beide Männer stammen aus Deutschland. Für sie gibt es keine Hoffnung mehr.

Die Tecnam P2002 JF Sierra war zuvor in Salzburg gestartet. Laut Flugdaten hob die Maschine um 11.04 Uhr ab. Nur knapp 20 Minuten später, um 11.23 Uhr, brach der Kontakt ab.

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Flieger trudelte Richtung Attersee

Augenzeugen beobachteten, wie das Kleinflugzeug im Bereich von Steinbach am Attersee kreiselnd immer weiter an Höhe verlor. Schließlich schlug die Maschine auf der Wasseroberfläche auf und versank offenbar unmittelbar danach.

Ein Augenzeuge schilderte der "Krone" die dramatischen Sekunden vor dem Absturz. Zunächst habe er die Maschine sogar für einen Kunstflieger gehalten. Gemeinsam mit seinem Nachbarn beobachtete er, wie sie immer tiefer kam. "Wann zieht er denn endlich hoch?", hätten sich die beiden gefragt.

Doch dazu kam es nicht mehr. "Der Flieger ist senkrecht heruntergekommen. Das hat ausgesehen wie ein Blatt, das sich dreht", schilderte der 44-Jährige der "Krone". Kurz darauf hörte er den heftigen Aufprall auf dem Wasser.

Der Augenzeuge alarmierte sofort die Feuerwehr, während eine weitere Zeugin die Polizei verständigte.

Großaufgebot sucht nach Wrack

Binnen kurzer Zeit lief ein Großeinsatz an. Feuerwehren, Wasserrettung, Polizei und Rettungskräfte rückten aus. Auch Hubschrauber und mehrere Boote beteiligten sich an der Suche.

Am Nachmittag konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Suche nach dem versunkenen Wrack. Dabei kamen auch Unterwasserroboter zum Einsatz.

Eine Sonarmessung brachte schließlich Gewissheit über die Position: Das Flugzeug liegt rund 300 Meter vom Ufer entfernt in etwa 160 Metern Tiefe. Die Stelle wurde mit einer Boje markiert. Die Bergung aus dieser enormen Tiefe stellt die Einsatzkräfte vor eine schwierige Aufgabe und soll in den kommenden Tagen erfolgen.

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